Immigration, Integration und soziales Engagement

Dienstag, 08. März 2016

Vom  18. bis zum 21.  März laufen Highlights des französischen Fußballfilms im City Kino Wedding. Dabei fällt auf, dass die Themen Immigration, Integration, Diversität und soziales Engagement im Zentrum der meisten Beiträge stehen:

Zum Eröffnungsabend der französischen Filmreihe wird am 18.03.2016 um 19:30 Uhr "Les Rebelles du foot" von Gilles Rof und Gilles Perez gezeigt.

Anschließend folgt eine Podiumsdiskussion mit prominenten Gästen:
Célia Sasic, ehemalige deutsche Nationalspielerin, Europas Fußballerin des Jahres 2015
Dieter Müller, ehemaliger deutscher Nationalspieler
Daniel Cohn-Bendit, deutsch-französischer Politiker und Publizist, Fußballliebhaber
Gilles Rof, Journalist und Regisseur von "Les Rebelles du foot"
Der Botschafter der Französischen Republik in Deutschland Philippe Etienne wird ein Grußwort sprechen.

Auf dem Programm der folgenden Tage stehen die Dokumentationen "Foot et immigration, 100 ans d’histoire commune" von Gilles Perez und  Eric Cantona, der ehemalige französische Nationalspieler mit Migrationshintergrund porträtiert, und "Sur la route avec Sócrates", ein dokumentarischer Roadmovie mit Daniel Cohn-Bendit durch das krisengeschüttelte Brasilien während der WM 2014.

Die Jugendfilme "Comme un lion" und "Le Ballon d’or" thematisieren Einzelschicksale Jugendlicher aus ländlichen Regionen Afrikas, denen der Traum von der  Profikarriere oft der einzige Weg aus Armut und sozialer Misere scheint.

Die Komödie "Les Seigneurs" behandelt mit viel Leichtigkeit Problematiken wie Arbeits- und Perspektivlosigkeit in einer französischen Kleinstadt, und in "Keeper" wird mit viel Sensibilität gezeigt, wie eine ungewollte Schwangerschaft das Leben zweier Jugendlicher vor eine Zerreisprobe stellt. Ein ganz besonderer Schatz für alle Fußballfans ist der Dokumentarfilm "Les Yeux dans les Bleus" von Stéphane Meunier, dem es gelungen ist, die französische Nationalmannschaft während der gesamten WM 1998 aus nächster Nähe zu begleiten und so ein ganz besonders intimes Porträt der „Bleus“ zu zeichnen. Alle Filme außer Le Ballon d‘or werden in Originalsprache mit Untertiteln oder in deutscher Fassung gezeigt.