Diese Internetpräsenz wurde mit Cascading Style Sheets (CSS) gemäß den Empfehlungen des W3C (World Wide Web Consortium, www.w3.org) formatiert. Sie benutzen einen ältere Browser (z.B. Netscape 4.x) der CSS nicht oder nicht korrekt interpretiert. Sie können trotzdem alle Texte lesen und die Navigation benutzen. Sie sollten, wenn möglich, einen aktuellen Browser installieren.

Sponsoren, Co-Sponsoren, Medienpartner

Pressespiegel 2005

Text aus: jetzt.de

Anpfiff

An alle Freunde des runden Leders: Ab heute beginnt das zweite internationale Fußballfilmfestival, das unter dem Titel 11mm im CENTRAL-Kino in Berlin stattfindet. Sieben Tage lang gibt es zum Thema "Länderspiele" fast 30 Produktionen aus Dänemark, Großbritannien, Norwegen, Spanien, Schweden und Deutschland zu bewundern. Neben bekannteren Filmen wie "Die Wilden Kerle" werden auch filmhistorisch wertvolle Werke wie "Football Champions" gezeigt, in dem Aufnahmen aus den Kindertagen des englischen Fußballs zu sehen sind – manche der gesammelten und zu einer Dokumentation zusammengestellten Szenen entstanden sogar schon Ende des 19. Jahrhunderts. Zudem feiern die beiden Beiträge "Dias de Futbol" und "Forbidden Team" auf dem 11mm-Festival ihre Deutschlandpremiere. Darüber hinaus haben die Regisseure der Filme "Adelante Muchachas", "Forbidden Team", "Das Spiel ohne Ball", "Solo Ultra" und "Rudi Rastlos" angekündigt, an der Vorführung ihrer jeweiligen Werke teilzunehmen.

(jetzt.de, Redaktionsblog, Bernd Klopfer, 20.02.2005)

Text aus: Stern

Der Film ist rund

Bolzen statt Berlinale: Vom roten Teppich geht das Kino jetzt auf den grünen Rasen. Das Internationale Fußballfilmfestival „11mm” präsentiert vom 20. bis 26. Februar in Berlin mehr als 30 Produktionen. Neben Klassikern wie dem schwedischen Kinderfilm „Fimpen, der Knirps” (1973) oder der Doku „The Other Final” über die Partie der beiden Fifa-Ranglisten-Schlusslichter Bhutan und Monserat, haben die Veranstalter auch Aufnahmen aus der Frühzeit des 20. Jahrhunderts ausgegraben. Der komplette Spielplan im Internet: www.11-mm.de.

(stern Nr.8 vom 17.2.2005, Seite 160)

Text aus: zitty

„Helden, Verrat, Liebe – Alles drin”

Ein Jahr vor der „WM im eigenen Land” wird es Zeit, einen cineastischen Blick auf das runde Leder zu werfen. Anlass: das Fußballfilmfestival „11mm” im Central, organisiert von Brot & Spiele e.V., der sich mit dem Thema Fußball und Kultur beschäftigt.

Ein guter Film und ein gutes Fußballspiel haben vieles gemeinsam: Es gibt plötzliche Wendungen, große Stars und tragische Helden. Wieso kommen Fußball und Kino so schwer zusammen?

Stefan Krankenhagen: Es gibt einen Unterschied beim Erleben von Film und Fußball. Zwar sitzt du im Kino auch an einem öffentlichen Ort, aber im Dunkeln, und du nimmst die Ereignisse ganz für dich allein wahr. Im Stadion findet das Erleben des Spiels gemeinsam statt. Zudem arbeitet der Film viel mit Close Ups, Geschichten werden über die Gesichter erzählt, Details, die im Stadion nicht wahrgenommen werden.

Im Fernsehen ist das aber anders.

Krankenhagen: Das hat sich durch die Dramaturgie verändert, die Sportsendungen wie Anpfiff und ran eingeführt haben. Der Fußball wurde durch Film-Tricks noch populärer. Für das Erlebnis im Stadion zählt – im Gegensatz zum Kino – der Überblick, die Sicht aus der Vogelperspektive auf die beiden Mannschaften …

Wenn es ein so grosses Interesse gibt, warum sind viele Fußball-Filme Flops?

Birger Schmidt: Das sehe ich als deutsches Phänomen. „Mike Basset”, die fiktive Geschichte eines Trainers hat über eine Million Zuschauer in England gehabt. Ebenso „Dias de Futbol” in Spanien. Und „United” war in Norwegen ein Riesenhit.

Ist dieser Erfolg nationenbezogen?

Schmidt: Ja, aber es fehlt den deutschen Regisseuren und Produzenten oft an Mut, noch näher an das Thema Fußball ranzugehen. Weil sie denken, sie brauchen die Gesichter und Stars dazu. Bei „Aus der Tiefe des Raumes” musste ja auch Günter Netzers Name herhalten. Dabei gibt es gute Themen für Filme: Fußball und Homosexualität wie bei „Männer wie wir”.

Der kam beim Publikum auch nicht richtig an. Ist vielleicht das Spiel an sich besser als jeder Film?

Krankenhagen: Das Spiel selbst ist schon voller Helden, Drama, Verrat, Liebe, alles drin. Wenn man einen Fußballfilm ansieht, möchte man den als Fan aber nicht mit den üblichen Pappnasen aus Kino oder Fernsehen besetzt sehen. Das funktioniert auch nicht wegen der Konkurrenz der beiden Starsysteme.

Schmidt: Da bekommt man dann einen jungen deutschen Filmstar brustaufwärts zu sehen und dazu die Beine von irgendeinem Fußballspieler. Man weiß: Oh Mann, der tritt sowieso nicht selber gegen den Ball. Die wenigen sehr guten Fußballfilme wie &8222;Das Wunder von Bern&8221; haben eben auch richtige Spieler dabei.

Ein Film, in dem alles drin war: Heldentum, Tragik und Pathos.

Schmidt: Ich habe viel mit englischen Fans zu tun, die halten „Das Wunder von Bern” für den besten Fußballfilm, den es gibt. Bei uns ist das immer noch ein Problem. Die Deutschen gehen als Sieger vom Platz, und es stellt sich die Frage: Dürfen wir diesen Film gut finden?

Viele Filme des Festivals sind Dokumentationen. Funktionieren die besser als Spielfilme?

Krankenhagen: Sie haben eine andere Form von Authentizität. Und der Dokumentarfilm stellt dem Fußball eben kein anderes Starsystem entgegen.

Schmidt: Besonders interessant sind die Porträts über Fußballpersönlichkeiten wie Johann Cruyff, dieser Mann ist einfach faszinierend. Dieses Jahr haben wir den Schwerpunkt Europa, 2006 wollen wir dann einen Maradona-Film zeigen. Dann ist das Kino voll, ganz sicher.

Über welchen deutschen Spieler sollte man eine Dokumentation machen?

Schmidt: In England würdest du ein Programmkino voll kriegen, wenn du einen Jürgen-Klinsmann-Film zeigst. Weil er dort als cool gilt und den englischen Fans ein neues Deutschlandbild vermittelt hat.

Krankenhagen: Perfekt sind fast alle 74er, also Breitner, Overath, Müller und natürlich Beckenbauer – sie haben am Anfang der Liaison von Pop und Fußball gestanden.

Wieso Franz Beckenbauer?

Schmidt: Beckenbauers Leben hat ja auch etwas von Gustav Gans. Alles was er angepackt hat, hat geklappt. Unvergesslich wird mir bleiben, wie Beckenbauer im Aktuellen Sportstudio auf die Torwand zielt: Er legt den Ball auf ein Weizenbierglas, tritt den Ball, das Glas fällt zwar um, zerbricht aber nicht – und der Ball rollt ins Ziel. In dem Moment habe ich gedacht: „Der ist nicht von dieser Welt.”

(Michael Pöppl und Martin Schwarz im Interview mit Birger Schmidt und Stefan Krankenhagen von Brot & Spiel e.V, zitty 5/2005, Seite 38)

Fußballfilmfestival 11 mm

Die beiden Massenphänomene Kino und Fußball haben vieles gemeinsam: strahlende und tragische Helden, dramatische Wendungen und – wie einst Sepp Herberger sagte – „dass man nicht weiß, wie’s ausgeht”. Skeptiker sind eingeladen, sich beim Filmfest des Brot & Spiele e.V. ihr eigenes Bild zu machen. Gezeigt werden vor allem neuere europäische Produktionen, aber auch seltenes englisches Archivmaterial von 1910 bis 1926, sowie der erste Fußballkrimi „Arsenal Stadium Mystery” von 1941. Bemerkenswert ist auch die Vielzahl interessanter Dokumentarfilme über die Schwierigkeiten des Fan-Daseins oder der Blick auf Underdogs wie Tibet oder Bhutan. Beeindruckende Porträts wie das über den Globetrotter Rudi Gutendorf (der bei der Vorführung anwesend sein wird) runden das fußballerische Gesamtbild ab. Ebenso die Doku über den Ausnahmefußballer der 70er Jahre: „Johan Cruyff – En un momento dado”, der über die Zeit des Holländers beim FC Barcelona berichtet. Großartig und nicht nur für absolute Fußballfans.

(zitty 5/2005, zittylights Seite 76)

Text aus: Der Tagesspiegel/ticket

Kick it like Knirps
Filme über Fußball: Das „11mm”-Festival

Die Berlinale ist gerade vorbei, da beginnt schon das nächste Filmfest: „11mm – das internationale Fußballfilmfestival” will rund 30 Streifen rund um das runde Leder präsentieren. Nach „Ballspotting” im vergangenen Jahr ist es die zweite Veranstaltung dieser Art. Ihr Thema lautet „Länderspiele”.

Auf dem Programm steht Historisches und Rares wie „Football-Champions” mit den ersten „laufenden” Fußballbildern überhaupt, der britische Krimi „Arsenal Stadium Mystery” von 1940 oder Zoltán Fábris 1961 entstandenes Drama „Zwei Halbzeiten in der Hölle”, das sich um ein Match in einem deutschen Zwangsarbeiterlager während des Zweiten Weltkriegs dreht. Heiterer geht es in „Fimpen, der Knirps” zu: Bo Widerbergs Kinderkomödie von 1973 handelt von einem Kickertalent, das in Schwedens Nationalteam aufsteigt. Natürlich ist auch Aktuelles zu sehen wie der spanische Spielfilm „Dias de Futbol”, in dem Fußball zur Steigerung des Selbstvertrauens dient. Seine deutsche Premiere erlebt die Dokumentation „The Forbidden Team” über die inoffizielle Auswahl Tibets. Neben diversen Regisseuren ist Rudi Gutendorf zu Gast: Der Trainerlegende wird nächsten Freitag ein ganzer Abend gewidmet.

(Sven Lorenzson, Der Tagesspiegel/ticket, 17.02.2005)

Text aus: Berliner Morgenpost/BerlinLive

Spiel ohne Ball
11mm – das Fußballfilmfest im Central 1

Fimpen ist ein Fußballgenie. Fimpen heisst ein kleiner schwedischer Junge, der quasi vom Spielplatz weg in die Fußballnationalmannschaft Schwedens verpflichtet wird. Und rettet daraufhin als Torjäger die Teilnahme der Elf an der Weltmeisterschaft. "Fimpen - der Knirps" (Schweden 1973) gehört zu den Eröffnungsfilmen des 2. Fußballfilmfestivals in Berlin. Unter dem Titel "11mm" werden sechs Tage lang im Kino Central (Rosenthaler Strasse 39/Hackescher Markt) Filme zu sehen sein, die einen direkten, liebevollen, skurrilen und klugen Blick auf das Spiel mit dem runden Leder werfen. Sie kommen aus Großbritannien, Norwegen, Schweden, Dänemark, Spanien und Deutschland und sie tragen so bezeichnende Titel wie "Zwei Halbzeiten in der Hölle" oder "Das Spiel ohne Ball". Auch die Historie kommt nicht zu kurz: "Football Champions" etwa ist eine Sammlung der allerersten Fußballdokumentar- und Spielfilme, einige Aufnahmen stammen sogar von 1898. Die Auftaktparty mit dem DJ Team Wicked & Sick Sinus, Space Kelly und Trevor Wilson startet um 22 Uhr in der Pfefferbank.

(Berliner Morgenpost/BerlinLive, Seite 19, 17.02.2005)

Text aus: Sendung von Harald Schmidt am 10.02.2005

„Brot & Spiele: deswegen hat die Bundesregierung nämlich auch die WM zu uns nach Deutschland geholt”

(Harald Schmidt in seiner Sendung am 10.02.2005)

Text aus: Berliner Morgenpost

…Unmittelbar auf die Berlinale folgt schon zum zweiten Mal das internationale Fußballfilmfestival „11mm”. Der Andrang der Filmemacher, die nicht mal elf Freunde sein müssen, ist immens. Filmtitel wie „Die Wilden Kerle”, „Männer wie wir”, „Rudi Rastlos” oder „Zwei Halbzeiten in der Hölle” lassen freudige Ereignisse erwarten. Diesen Spaß lassen wir uns auch von Zockern und korrupten Unparteiischen nicht nehmen.

(Ute Sauerwein, Berliner Morgenpost.de)

Text aus: Tip Nr. 4/2005

Das Fußballfilmfestival 11mm zeigt sich spielstark

Miss Marple hätte an diesem Fall ihre Freude: Ein rätselhafter Mord mitten im ausverkauften Highbury-Stadion von Arsenal London! 22 verdächtige Männer in kurzen Hosen! Parfümierte Polizisten mit Hut-Tick und gebührend exzentrischer Inspektor! Britischer geht`s nicht. Erstaunlich, dass das «Arsenal Stadium Mystery» von 1940 nicht zum Kino-Kultklassiker geworden ist. Nun endlich begenen wir dieser wunderbaren Ausgrabung im Kino Central, beim erlesenen Fußballfilmfestival 11mm.

Für den Unglücklichen, beim dem sich Film- und Fußball-Leidenschaft kreuzen, bleibt also keine Zeit, den Berlinale-Kater sanft ausschnurren zu lassen. 11mm dockt naht- und gnadenlos an die Berlinale an. Schnittmenge der Festivals bildet die vom Berlinale-Talent-Campus zusammengestellte Kurzfilm-Kompilation «Shoot Goals! Shoot Movies!», mit dem der Fußballfim-Reigen am 20. Februar eröffnet wird. Anschliessend gibt`s eine Woche lang Filme, die Rund ums Leder rotieren: Dokus, Spielfilme, Kurzfilme, Filmessays. Saukomisches, Bitterböses, Todtrauriges. Dazu die echte Champions League. Und zwischendurch Erdebeer-Daiquiri und Kickern in der Lounge …

(Sönke Lars Neuwöhner, Tip Nr.4/2005)

Text aus: Kultura-Extra - das online-magazin

… Konsequenz dieser Entwicklung ist eine immer größer werdende Anzahl von Ausstellungen, Hörspielen, Büchern und Filmen rund um den Fußball. In diesem Feld sieht der Verein Brot & Spiele seine Aufgabe, aus dem Mainstream herausragende Projekte zu veranstalten, Kultur zu initiieren und dabei Spaß zu haben. Es ist wieder Zeit für eine Woche voller Fußball, für eine Woche voller Filme: 11mm 2005.

(KULTURA-EXTRA, das online-magazin, Februar 2005)

Text aus: 11 Freunde

11mm 2005 – 2. Fußballfilmfestival

Nach dem großen Erfolg des 1. Fußballfilmfestivals «ballspotting» im letzten Jahr laden der Fußballkulturverein «Brot&Spiele» und 11 FREUNDE nun zur 2. Auflage. Unter dem neuen Titel «11mm» präsentieren wir vom 20.-26. Februar im Kino Central am Hackeschen Markt in Berlin europäische Filme, die einen direkten, liebevollen, skurrilen und klugen Blick auf den Fußball und seine gegenwärtige Entwicklung werfen. Das Festival präsentiert sich dieses Jahr unter dem Motto LÄNDERSPIELE. Die Filme zeigen ein Potrait des jeweiligen Landes über den Umweg Fußball. Eine Woche voller Fußball für eine Woche voller Filme: «11mm 2005»

(11Freunde, Nr. 41, Februar 2005)