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Pressespiegel 2007

Berliner Zeitung

Der Fan gewinnt

Das Spiel ist aus. Das 4. Fußballfilmfestival „11mm“ ist vorüber. Und auch die Sieger stehen fest. Der deutsche Regisseur Matthias Visser hat den Publikumspreis des Festivals gewonnen. Mit seinem Film „Fan-Demanium“, so die Jury, sei ihm ein einzigartiger Rückblick auf die WM 2006 gelungen. Den Kurzfilmwettbewerb „Shortkicks“ gewann der niederländische Regisseur Hans van der Meer mit seinem Film „Flemish Fields“.

(Berliner Zeitung)

11mm – dieses Festival verleiht der Fußballkultur neue Impulse und trägt entscheidend dazu bei, den Fußballfilm als eigene Gattung zu etablieren…

(Michael Pöppl, Autor „Fußball ist unser Leben“)

Berliner Zeitung

Wortmann hat dem deutschen Fußball ein kleines Denkmal gesetzt. Im vergangenen Jahr hat er die deutsche Nationalelf durch die WM begleitet und das Sommermärchen ins Kino gebracht. Zuvor hat er in „Wunder von Bern“ den WM-Erfolg von 1954 verfilmt. In Berlin zeigt er am 26. April eine Episode seiner Fernsehreihe „Freunde für immer“ und stellt sich danach einem Filmtalk. Wortmann ist damit der Stargast einer kleinen schmucken Veranstaltung, dem Fußballfilmfestival 11mm, es ist „das einzige weltweit“ wie die Veranstalter stolz vermerken. Von Donnerstag bis Dienstag präsentiert der Berliner Fußballkulturverein „Brot & Spiele“ fünfzig Filme rund um den Fußball. Die Werke zeigen den Sport aus der Perspektive der Fans wie etwa „3 Lions, 23 Players & 100.000 Friendly Fans“ des jungen englischen Regisseurs Jamie McDine, der mit Anhängern der englischen Nationalelf der während der WM 2006 durch Deutschland reiste. Sie illustrieren den Fußball als globale Sprache wie etwa im preisgekrönten Film „Das größte Spiel der Welt“ des spanischen Regisseurs Gerardo Olivares über die Schwierigkeiten von Menschen das WM-Finale von 2002 zwischen Deutschland und Brasilien in gottverlassenen Gegenden zu verfolgen. Und er ist natürlich eine Hommage an die Großen des Sports wie Franz Beckenbauer, Diego Maradona, und Zinedine Zidane. So stellt der französische Regisseur Stéphane Meunier seinen neuen Zidanefilm „Comme une reve“ – wie ein Traum – vor.

(Berliner Zeitung)

Tagesspiegel

Die Party ist aus, aber das Märchen geht weiter. Als großes Fest haben viele Berliner die Fußball-WM des vergangenen Sommers erlebt. Die meisten dürften noch genau wissen, in welchem Biergarten sie beim Elfmeterschießen gegen Argentinien mitgefiebert haben. Mit seinem Film „Deutschland. Ein Sommermärchen“ ließ Regisseur Sönke Wortmann die Stimmung noch einmal aufleben. Jetzt geht das Märchen weiter: mit neuen Filmen über die WM 2006 und mit Fußballlegenden vergangener Zeiten. Im Babylon Mitte läuft am heutigen Donnerstag das Fußballfilmfest „11 mm“ an. Das jährliche Festival wächst seit 2004 beständig und ist nun vom Kino Central ins viel größere Babylon umgezogen. „Mehrere Kinos hatten uns gefragt, ob wir das Festival bei ihnen machen wollen“, sagt Christoph Gabler vom Verein „Brot & Spiele“, der 11 mm organisiert. „Das spricht für die steigende Akzeptanz unserer Filmreihe.“ Der Fußball liefert gute Geschichten und das Festival zeigt, dass daraus mittlerweile richtig gute Filme entstehen.

(Tagesspiegel)

Märkische Oderzeitung

Dass Film und Fußball zusammenpassen, weiß der Kinogänger spätestens seit Sönke Wortmanns „Das Wunder von Bern“. In Berlin startet an diesem Mittwoch das Fußballfilmfestival 11mm mit über 50 Fußballstreifen aus der ganzen Welt. Public Viewing war noch lange nicht erfunden, als sich in Berlin der Verein namens „Brot und Spiele“ gründete. Die Mitglieder trafen sich Ende in der Kneipe, um Fußball zu schauen und darüber zu philosophieren. Die Kneipe gibt es inzwischen nicht mehr. Doch der Verein lebt. Und holt nun schon zum 4. Mal internationale Fußballfilme in die Hauptstadt. Das Filmfest „11mm“, das in diesem Jahr erstmalig im altehrwürdigen Kino Babylon in Mitte stattfindet, entwickelt sich von Jahr zu Jahr weiter. „Neu dazugekommen ist der Kurzfilmabend ,Shortkicks'“, freut sich Mitorganisator Andreas Leimbach. Über die große Resonanz war er selbst ganz überrascht. „Wir haben über 50 Einsendungen aus der ganzen Welt erhalten.“

(Märkische Oderzeitung)

kicker

Fußball – ganz großes Kino! Unter diesem Motto steht vom 25. April bis zum 1. Mai das vierte Fußballfilmfestival 11mm in Berlin, das heute abend durch Regisseur Sönke Wortmann (Deutschland. Ein Sommermärchen) eröffnet wird. „Fußballgötter, internationale Novitäten und Fanfilme – das sind dieses Jahr unsere Schwerpunkte“, erklärt Birger Schmidt vom Veranstalter. Nachdem es den Machern im vergangenen Jahr gelungen war, über 50 Fußballfilme aus allen fünf Kontinenten nach Berlin zu holen, drängten sich die Themen auf: „Bei unseren Recherchen sind wir einfach immer wieder auf tolle Dokumentationen und Spielfilme über oder mit den ganz Großen des Fußball gestoßen“, so Schmidt, „da war eine eigene Reihe zum Thema eigentlich überfällig.“ So gibt sich Diego Maradona in einer Deutschlandpremiere der Dokumentation Amando a Maradona die Ehre oder Zizou erzählt in Zidane – Comme dans un rêve von seinem Werdegang. Darüber hinaus haben die Festivalbesucher Gelegenheit, sich in Escape to victory von den schaupielerischen Fähigkeiten des großen Pelé an der Seite von Sylvester Stallone zu überzeugen.

(Kicker)

taz

Zum vierten Mal findet nun schon das 11-mm-Fußballfilmfest statt und präsentiert Erbauliches und Merkwürdiges rund um den Ball. Eine Rarität ist Zoltan Kordas Film „Die elf Teufel“ von 1927, in dem Gustav Fröhlich den Mittelstürmer des Arbeitervereins „Linda“ verkörpert. In einen Loyalitätskonflikt kommt der talentierte Spieler, als ihn der reiche Club „International“ abzuwerben versucht. Der Film feiert die Dynamik des Fußballs mit rasanten Fahrtaufnahmen, Zeitlupen und der Auflösung des Spielgeschehens in Groß- und Detailaufnahmen, die zu jener Zeit reichlich spektakulär gewirkt haben dürften… Das vermutlich bizarrste Werk im Rahmen des Festivals aber ist der Pornofilm „Cicciolina e Moana ai mondiali“ (1990): Da versuchen Ilona Staller und Moana Pozzi, der einheimischen Mannschaft während der WM 1990 in Italien zum Erfolg zu verhelfen, indem sie mit naheliegenden Methoden die Kicker der anderen Teams entkräften. Aber Vorsicht: Inszenatorische Höhepunkte sind hier nicht zu erwarten.

(taz)

Hessische/Niedersächsische Allgemeine

Ein neuer Dokumentarfilm über die WM 2006 könnte den deutschen Fans den fußballfreien Sommer 2007 versüßen. Diese Woche feiert auf dem inzwischen vierten Fußballfilm-Festival „11 mm“ in Berlin „Fan-demanium“ seine Welturaufführung. In dem alternativen Rückblick auf das Turnier hat der in Kalifornien lebende Regisseur, Autor und Produzent Matthias Visser letztes Jahr zehn leidenschaftliche Fans aus zehn Nationen wochenlang mit der Kamera in Berlin begleitet – beim Mitfiebern, Jubeln und Trauern.

(Hessische/Niedersächsische Allgemeine)

zitty

Was für ein Plot: Am 30. Juni 2002 ziehen Menschen durch den brasilianischen Urwald, die Wüste Sahara und das mongolische Altai-Gebirge und unternehmen alles Menschenmögliche, um irgendwie und irgendwo das WM-Finale Brasilien gegen Deutschland sehen zu können. „Das größte Spiel der Welt“ heißt diese spanisch-deutsche Produktion, die so tut, als wäre sie ein Dokumentarfilm. Zu sehen ist der Streifen beim „11-mm-Fußballfilmfestival“, das ab 25. April im Babylon Mitte läuft. Zum vierten Mal schon zeigen die Ballmaniacs von Brot & Spiele e.V. die schönsten und bewegendsten Filme über die Fans und das runde Leder.

Natürlich sind Klassiker wie „Fimpen der Knirps“ zu sehen, ebenso historische Raritäten wie der deutsche Stummfilm „Die Elf Teufel“ (1927), mit Ufa-Star Gustav Fröhlich als Mittelstürmer. Und natürlich läuft vieles, was in den letzten Jahren gedreht wurde und oft nicht in die Kinos kam. So die Doku „Amando a Maradona“, der es gelingt, das seltsame Phänomen zu erklären, warum man sich als fußballbesessener Hetero durchaus auch in kleine, dicke Männer verlieben kann.

(zitty)

Berliner Fenster

Fussball-Filmfest: Im Kino Babylon wird am Donnerstag das 4. Internationale 11-mm-Fußballfilmfest eröffnet. Unter den 50 Filmen sind auch zwei Dokus über Fußballgott Zidane zu sehen

(Berliner Fenster)

Bolzen

DOKUS & SPIELFILME

Es hätte nicht unbedingt ein „Sommermärchen“ gebraucht, um zu beweisen, dass Fußball ins Kino gehört. In seiner vierten Auflage zeigt das internationale Fußballfilmfestival „11mm“ vom 25.April bis zum 1.Mai im Babylon-Kino in Berlin exklusive Dokumentar- und Spielfilme zum Thema „Fußballgötter“: Im Programm befinden sich Beiträge über Zidane, Maradona, Best und die „Profis“ Breitner und Hoeneß. Außerdem werden die besten Einsendungen des Kurzfilmwettbewerbs „11mm Shortkicks“ vorgestellt. Dazu haben Fußballer und Filmemacher ihr Kommen angesagt. So wird Stéphane Meinier, Regisseur der französischen WM-Doku „Les yeux dans les bleus“, seinen neuen Film über Nachwuchsspieler im Fußball-Internat Clairefontaine präsentieren. Und vielleicht holt sich hier ja auch Sönke Wortmann Inspiration für ein weiteres Märchen.

(BOLZEN (09, Frühjahr 2007)