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9. - 13.3.2012
11mm Footballfilmfestival

9.3.2012
World Premiere of Sepp Maier’s 1990 World Cup Video Diary
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Call for Football Films 2012

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02.08.11

“Die Medien sind halt da.”

Im großen Kinosaal des Babylon sitzen ein paar hundert Leute. Die sind da, weil sie Kurzfilme sehen wollen. Für die Pause wird Aylin Yaren angekündigt. Bitte wer? Aylin ist das Mädchen auf dem Plakat des diesjährigen 11mm-Fußballfilmfestivals, sie zeigt Fußballkunststücke für den Kinotrailer dazu. Ach, das war kein Trick, das war echt? Das waren nur Tricks und nichts als Tricks. Das war echter Trickfußball. Die kann das aber wirklich, dieses Ball stoppen und Jonglieren und Balancieren und in der Luft halten mit so ziemlich jedem Teil ihres Körpers? Ja, sie kann.

Aylin ist von Beruf Freestyle Girl. Sie tritt im Rahmenprogramm größerer Events auf und zeigt, was man mit einem Fußball so alles anstellen kann. Das wirklich ungewöhnliche an ihr: Sie begeistert Frauen und Männer, Jungen und Mädchen gleichermaßen. Auf Aylin Yaren können sich alle einigen. So unangestrengt sähe man die Nationalspielerinnen um Silvia Neid auch gerne mal. Wenn das Frauenfußball ist, sollten Frauen nichts anderes mehr machen.

Dennoch wirkt Aylin im ersten Moment fast schüchtern, als sie die Bühne betritt. Sie lächelt unter ihrer Mütze hervor, antwortet brav auf alle Fragen des Veranstalters, redet über ihre Sponsoren und ihren Ausstatter. Eine ideale Werbeträgerin. Ihr Wesen verändert sich, sobald sie einen Ball vor die Füße bekommt. Mit Ball ist sie eine andere. Konzentriert, selbstbewusst, geschmeidig. Ihr Lachen danach ist strahlend und gelöst. Sie weiß, dass sie gut ist. Und gerade eben ist ihr etwas gelungen. [...]

Textilvergehen

27.07.11

Broich: „Dieser Film ist heilsam für mich“

[...] Mit dem Wechsel nach Down Under änderte sich alles

Nervosität vor dem Kinostart der Langzeitdokumentation verspürt Broich nicht: „Mittlerweile bin ich eigentlich ganz entspannt und gelassen.“ Die Uraufführung des Films fand bereits im März in Berlin im Rahmen des 11mm-Fußball-Festivals statt. Damals sei er jedoch „echt hypernvervös“ gewesen und habe auch „einen krassen Druck verspürt“.

Den ganz großen Leistungsdruck auf dem Fußballplatz hat Broich dagegen nicht mehr. In Brisbane, der Hauptstadt des australischen Bundesstaates Queensland, spielt Fußball eine eher untergeordnete Rolle. Mit dem Wechsel nach Down Under änderte sich alles

Nervosität vor dem Kinostart der Langzeitdokumentation verspürt Broich nicht: „Mittlerweile bin ich eigentlich ganz entspannt und gelassen.“ Die Uraufführung des Films fand bereits im März in Berlin im Rahmen des 11mm-Fußball-Festivals statt. Damals sei er jedoch „echt hypernvervös“ gewesen und habe auch „einen krassen Druck verspürt“.

Den ganz großen Leistungsdruck auf dem Fußballplatz hat Broich dagegen nicht mehr. In Brisbane, der Hauptstadt des australischen Bundesstaates Queensland, spielt Fußball eine eher untergeordnete Rolle. [...]

Express

26.07.11

Tiefe Einblicke in ein Fußballer-Leben

Thomas Broich zählte vor Jahren zu den größten Nachwuchshoffnungen im deutschen Profifußball. Er stand auf einer Stufe mit namhaften Spielern wie Lukas Podolski und Bastian Schweinsteiger. Während die Kollegen zu Stars wurden, schaffte Broich nicht den Sprung nach ganz oben.

copyright doro tuchBeim Filmfestival 11mm im März in Berlin

Der Bonner Regisseur Aljoscha Pause traf Thomas Broich 2003 erstmals und begleitete ihn dann acht Jahre mit der Kamera. Die Langzeitstudie kommt nun unter dem Namen "Tom meets Zizou - Kein Sommermärchen" in die deutschen Kinos. Der Film ist benannt nach Broichs früherer E-Mail-Adresse. Zizou steht für Zinedine Zidane, Broichs Vorbild. Gezeigt werden ungewöhnliche Einblicke in das Seelenleben eines Profikickers, der im "Haifischbecken" Bundesliga scheiterte. WDR.de traf Aljoscha Pause in dessen Bonner Haus zum Interview. Thomas Broich war per Skype zugeschaltet. [...]

wdr

26.07.11

Wie geht es eigentlich Thomas Broich?

Thomas Broich ist in Down Under wieder obenauf. Der ehemalige Bundesliga-Profi hat sein Glück in Australien gefunden - als Mensch und als Fußballer.

Der Bonner Filmemacher und Grimme-Preisträger Aljoscha Pause hat Broichs Achterbahnfahrt durch das Fußballgeschäft über neun Jahre schonungslos dokumentiert, am Donnerstag kommt der Film „Tom meets Zizou - Kein Sommermärchen“ ins Kino.

„Der Film zeigt, welche Entwicklung ich als Mensch genommen habe. Er ist in gewisser Weise heilsam für mich“, sagte Broich dem Sport-Informations-Dienst (SID): „Als ich vor zwei Jahren in einer halb eingerichteten Wohnung in Nürnberg saß, war ich am Boden zerstört. Nun lebe ich in Australien und bin rundum zufrieden. Das war mein Weg, und der fühlt sich rückblickend auch gut an, obwohl ich viele Fehler gemacht habe.“

Nervosität vor dem Kinostart der Langzeitdokumentation verspürt Broich nicht: „Mittlerweile bin ich eigentlich ganz entspannt und gelassen.“ Die Uraufführung des Films fand bereits im März in Berlin im Rahmen des 11mm-Fußball-Festivals statt. Damals sei er jedoch „echt hypernvervös“ gewesen und habe auch „einen krassen Druck verspürt“. [...]

Oberbayerisches Volksblatt

26.07.11

Neuer Kino-Film mit Ex-Bundesliga-Star

Thomas Broich: Obenauf in „Down under“

Thomas Broich ist in Down Under wieder obenauf. Der ehemalige Bundesliga-Profi hat sein Glück in Australien gefunden – als Mensch und als Fußballer. Im vergangenen März – ein Jahr nach seiner „Flucht” aus Deutschland – führte Broich seinen neuen Klub Brisbane Roar zum ersten australischen Meistertitel, anschließend wurde der 30 Jahre alte Mittelfeldregisseur zum zweitbesten Spieler der A-League gewählt. Am anderen Ende der Welt erfährt Broich endlich die Wertschätzung, die er in der Bundesliga allzu oft schmerzlich vermisst hatte. [...]

„Der Film zeigt, welche Entwicklung ich als Mensch genommen habe. Er ist in gewisser Weise heilsam für mich”, sagte Broich: „Als ich vor zwei Jahren in einer halb eingerichteten Wohnung in Nürnberg saß, war ich am Boden zerstört. Nun lebe ich in Australien und bin rundum zufrieden. Das war mein Weg, und der fühlt sich rückblickend auch gut an, obwohl ich viele Fehler gemacht habe.”

Nervosität vor dem Kinostart der Langzeitdokumentation verspürt Broich nicht: „Mittlerweile bin ich eigentlich ganz entspannt und gelassen.” Die Uraufführung des Films fand bereits im März in Berlin im Rahmen des 11mm-Fußball-Festivals statt. Damals sei er jedoch „echt hypernvervös” gewesen und habe auch „einen krassen Druck verspürt”. [...]

Sportbild

26.07.11

Langzeitstudie eines Ausnahmefußballers: 'Tom meets Zizou'

Eine derart umfangreiche Doku über einen deutschen Fußballer hat das Kino noch nicht gesehen. [...]

Der "Fußball-Mozart" aber interessiert sich auch für Literatur und Klassik; in zunehmendem Maße hadert er mit den Mechanismen der Bundesliga. Broich verlässt Deutschland, um im australischen Profifußball zu reüssieren. "Tom meets Zizou" feierte im März Premiere als Eröffnungsfilm des Berliner Fußballfilmfestivals "11mm".

dnews.de

26.07.11

„Tom meets Zizou“: Doku über Ausnahme-Fußballer

Eine derart umfangreiche Doku über einen deutschen Fußballer hat das Kino noch nicht gesehen. In seiner Langzeitstudie (2003-2011) verfolgt Grimme-Preisträger Aljoscha Pause den ungewöhnlichen Weg des Thomas Broich.

Bereits mit Anfang 20 gilt dieser als äußerst talentierter Mittelfeldspieler, er wird als Hoffnungsträger gehandelt für das deutsche Nationalteam. Der «Fußball-Mozart» aber interessiert sich auch für Literatur und Klassik; in zunehmendem Maße hadert er mit den Mechanismen der Bundesliga. Broich verlässt Deutschland, um im australischen Profifußball zu reüssieren. «Tom meets Zizou» feierte im März Premiere als Eröffnungsfilm des Berliner Fußballfilmfestivals «11mm».

dpa

09.07.11

11mm Shortkicks 2011

Das in Berlin ansässige Internationale Fußballfilmfestival „11mm“, weltweit das erste seiner Art, gastierte erstmals 2010 mit einem Auswärtsspiel im Filmhaus. Die Deutsche Akademie für Fußball-Kultur präsentiert ein Auswahlprogramm aktuell prämierter und den besten Kurzfilmen vergangener Jahre.

FrauenFussiFest

02.07.11

11mm – das Internationale Fußballfilmfestival Berlin

Anlässlich der FIFA WM 2011 im Frauenfußball zeigt Okto ein Best Of vom 11mm Fußballfilmfestival, das seit März durch Deutschland tourt. Die Festivalfilme zeigen gesellschaftliche und kulturelle Hintergründe des Fußballsports zwischen Norm und Rebellion, Reichtum und Armut, Gemeinschaftsgefühl und Fanatismus. Festivalleiter Birger Schmidt erzählt im Interview über die Schnittstelle zwischen Cineasten und Fussballfans. Die Regisseurin Brigitte Weich spricht über die Entstehungsbedingungen ihres Dokumentarfilms “Hana, dul, sed” über das nordkoreanische Frauenfußball-Nationalteam. Tanja Bubbel stellt ihren Film “Die schönste Nebensache der Welt” vor, der drei Generationen des deutschen Frauenfußballs nachspürt.

Weitere Ausstrahlungstermine:

So, 10.07.2011, 18:00 Uhr
Sa, 16.07.2011, 22:15 Uhr
So, 24.07.2011, 23:15 Uhr

okto.tv

01.07.11

Tom Meets Zizou > Filmstarts-Kritik

[...] „Tom meets Zizou", der Eröffnungsfilm des 11mm-Filmfestivals 2011, ist kein Fußballfilm im eigentlichen Sinne, und vor allem: kein Sommermärchen. [...]

filmstarts.de

28.06.11

„Klatsch, Klischees und Kaffeeservice“ – Frauenfußball WM in Deutschland am 8. Juni um 19 Uhr im Cinema in Münster

[...] Antworten und gute Unterhaltung bekommen alle Fußballfans und solche die es werden wollen durch die um 19 Uhr beginnende Filmvorführung „Die schönste Nebensache der Welt – Damenfußball in Deutschland“ (beim Filmfestival 11mm ausgezeichnet als „Bester Frauenfußballfilm aller Zeiten“) von Tanja Bubbel und die anschließende Podiumsdiskussion mit:

Claudia Roth (Bundesvorsitzende Bündnis 90/Die Grünen), Dietrich Schulze-Marmeling (Schriftsteller), Monika Urkötter (Vorsitzende TUS Saxonia Münster), Dr. Jörg-Uwe Nieland (Deutsche Sporthochschule Köln), Josefine Paul (MdL) [...]

josefine-paul.de

27.06.11

VfL-Legenden

Es war ein schicksalhafter Zufall, dass an dem Tag, an dem der ehemalige VfL-Präsident Ottokar Wüst zu Grabe getragen wurde, das Union-Kino einen alten VfL-Film zeigte.
Im Rahmen des 11mm-Fußballfilmfestivals gab es noch einmal ein Wiedersehen mit dem 1985 gedrehten Film "Spielerfrauen". Eine Dokumentation über die Frauen und Freundinnen der VfL-Spieler dieser Zeit. 1985, das waren Schafstall, Gerland, Lameck und Co., die an einem Tag wieder alle zusammen in Bochum waren.

Bochumschau

27.06.11

Fußballfilmfest mit Bochumer Größen

Unter der Anwesenheit von Bochumer Spielergrößen aus den 80er Jahren wurde am Freitagabend, 24. Juni, der Film „Spielerfrauen – der lebende Ausgleich der Profis” im Union Kino gezeigt. Die Dokumentation bietet einen Rückblick auf den VfL Bochum 1848 im Jahre 1984.

Ata Lameck, Lothar Woelk, Sigi Bönighausen, Frank Benatelli, Heinz Knüwe, Walter Oswald, Rolf Schafstall mit Frau, Ralf Zumdick, Hermann Gerland, Christa Ternow und Christa Jewers: Sie alle kamen am Freitagabend ins Bochumer Union Kino, um sich eine Dokumentation des Filmemachers Lucas Maria Böhmer aus dem Jahre 1985 anzusehen. Auch Sportvorstand Jens Todt war unter den Zuschauern. Der Film des Hessischen Rundfunks behandelt den VfL Bochum 1848 im Jahre 1984. Ein besonderes Augenmerk liegt dabei auf den Spielerfrauen der damaligen VfL-Spieler. Zu sehen sind dabei auch Bilder des kürzlich verstorbenen Ehrenpräsidenten Ottokar Wüst, unter anderem bei der Jahreshauptversammlung 1984.

Die Dokumentation zeigt außerdem den damaligen VfL-Trainer Rolf Schafstall, wie er deutliche Worte an seine Spieler richtet. Nach dem Film betonte er, dass die Szenen im Film überspitzt waren. „Ich bin zwar ein harter Hund, aber bin mit den Spielern eigentlich immer ganz normal umgegangen“.

Der gut 45-minütige Film lief im Programm des Internationalen Fußballfilmfestivals 11mm, das bei seiner Tour durch die Austragungsorte der FIFA Frauen-WM 2011 bei seiner letzten Station Bochum Halt gemacht hatte. Moderiert wurde die Veranstaltung von Ben Redelings und Birger Schmidt. Der Abend fand seinen Ausklang im Foyer des Union Kinos bei einem köstlichen Moritz Fiege, wo die Fans und Kinobesucher noch genügend Gelegenheit für Fotos und Autogramme hatten.

www.vfl-bochum.de

25.06.11

Ein Recht auf Jubel im Rudel

[...] Vor einigen Jahren kickte die aus dem Ruhrgebiet stammende Wahl-Berlinerin selbst „ein bisschen sonntags in Parks, in einem Hobbyteam“, erinnert sich die 34-Jährige in einem Kreuzberger Café. „Nichts Dolles“, aber das Interesse an Frauenfußball war geweckt. Dazu passte, dass Tanja Bubbel zur gleichen Zeit ein Thema für ihren Diplomfilm an der Hochschule für Film und Fernsehen „Konrad Wolf“ in Potsdam-Babelsberg suchte.

Unter der künstlerischen Leitung der renommierten Kamerafrau Jana Marsik („Lippels Traum“) entstand ein mit wunderbaren Archivaufnahmen gespicktes Feature, dessen Off-Kommentar Sportreporterlegende Werner Hansch spricht. Im Frühjahr wurde die Doku in Berlin beim Internationalen Fußballfilmfestival „11 mm“ zum „Besten Frauenfußballfilm aller Zeiten“ gekürt.
[...]

Nach der „11-mm“-Festivaltour durch die WM-Austragungsorte kommt Tanja Bubbels knapp einstündiger Dokumentarfilm in den nächsten Tagen in der Region auf die Leinwände. Zurzeit schreibt die Dramaturgin an einem Spielfilm-Drehbuch, „das nichts mit Fußball zu tun haben wird“. Keine Frage, die WM will sie verfolgen und beim Public Viewing in Berlin den Deutschen die Daumen drücken. [...]

Märkische Allgemeine

24.06.11

Berlin rund um die Frauenfußballweltmeisterschaft

Einen im wahrsten Wortsinn sehenswerten Auftakt gab es bereits Ende März, als sich die Macher des Fußballfilmfestivals 11mm schwerpunktmäßig dem Frauenfußball widmeten. Neben einigen Klassikern des Genres Frauenfußballfilm war u.a. auch der Streifen „Hana, dul, sed...” zu sehen, in dem vier ehemalige Nationalspielerinnen Nordkoreas portraitiert werden. Mit dem ein oder anderem Film touren die Filmvorführer derzeit noch durch die Republik. Zudem soll im Rahmen des Public Viewing bei Discover Football der Projektor während der Halbzeitpausen für Kurzfilme angeschaltet werden. [...]

www.fansoccer.de

23.06.11

Spielerfrauen - zur Frauen-WM wiederentdeckt

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Nicht Frauenfußball, sondern Fußballerfrauen standen im Mittelpunkt einer Dokumentation, die der bekannte Filmemacher Lucas Maria Böhmer 1984 beim VfL Bochum realisierte. Anlässlich seiner Tournee durch die Spielorte der Frauenfußball-WM hat das Fußball-Filmfestival "11mm" den selten gezeigten Fernseh-Film wiederentdeckt. [...]

Bochumer Ruhr-Nachrichten

22.06.11

Dokumentation über die Spielerfrauen des VfL

Am Freitag kommt das Internationale Fußballfilmfestival 11mm nach Bochum. Mit vier Filmen an zwei Tagen beschließen wird die WM-Tour durch alle Spielorte im Union Kino beschlossen.

1984, die Jahreshauptversammlung des VfL Bochum. Präsident Ottokar Wüst gibt einen spektakulären neuen Transfer bekannt: Der 45-fache Nationalspieler Klaus Fischer wechselt vom 1. FC Köln zum VfL. Der Applaus der Mitglieder ist dem langjährigen Präsidenten und VfL-Urgestein Wüst einmal mehr sicher.

So beginnt der Dokumentarfilm „Spielerfrauen – der lebende Ausgleich der Profis“ aus dem Jahr 1985. Er ist einer von vier Filmen, mit denen das Internationale Fußballfilmfestival 11mm seine WM-Tour durch alle neun Spielorte der Frauen-WM am Wochenende im Bochumer Union Kino beschließt.

Durch den Tod von Ottokar Wüst bekommt dieses Zeitzeugnis des Hamburger Filmemachers Lucas Maria Böhmer nun traurige Aktualität. Wüst, der seine Spieler nach einem enttäuschenden Heimspiel gegen Eintracht Frankfurt in der Kabine aufzurichten versucht oder bei einem Interview auf der Trainerbank seines Herzensprojekts, dem Ruhrstadion, von der VfL-Familie schwärmt, so ist er noch einmal auf der Kinoleinwand zu sehen. Viele der Spieler der Mannschaft von 1984 haben ihr Kommen zugesagt: Hermann Gerland, Ata Lameck, Jupp Tenhagen, Lothar Woelk, Walter Oswald, Ralf Zumdick, Heinz Knüwe, Sigi Bönninghausen, zudem auch der damalige VfL-Trainer Rolf Schafstall und Masseur Joschi Janca. [...]

Reviersport

21.06.11

Scharf geschossen – Die Krimianthologie zur Frauen-Fußball-WM

[...] Eine ganze Reihe außerordentlich kreativer Geister der Stadt haben wieder tolle Projekte entwickelt. Ein Riesenprogramm etwa haben die Leute vom freien Kulturverein Horst im Netzwerk Spochtfrei! auf die Beine gestellt: Poetry Slam, Einbindung des nationalen 11mm-Filmfestivals, [...]

Hoeps & Toes - das deutsch-niederländische Krimi-Team

20.06.11

Tom meets Zizou - Kein Sommermärchen: Doku über Thomas Broich

[...] Gefördert von der DFB-Kulturstiftung schaffte es "Tom meets Zizou" zum Eröffnungsfilm des 11 mm Filmfestival 2011 und erhielt von der Film- und Medienbewertungsstelle Wiesbaden das FBW-Prädikat "Besonders wertvoll". [...]

Suite101.de

16.06.11

EVENT: begleitprogramm zur frauenfußball-wm 2011

[...] augsburg, berlin, bochum, dresden, frankfurt, leverkusen, mönchen-gladbach, sinsheim und wolfsburg sind die orte, in denen events wie „discover football“ (internationales frauen fußball fest), „11mm“ (8. internationales fußballfilmfest), „steffi – ein sommermärchen“ (augsburger puppenkiste), „slam the wm!“ (dichterschlacht zum frauenfußball), „wir! sind! fußball!“ (deutscher jugendfotopreis 2011) und „heimspiel“ (wettbewerb für mädchen-fußballmannschaften) stattfinden. dazu gibt es unzählige ausstellungen, diskussionsabende, vorträge usw. [...]

zauberfrau.tv

13.06.11

Fifa-Frauenfußball-Weltmeisterschaft 2011 in Deutschland

[...] Umfangreiches Rahmenprogramm rund um die Frauen-WM

Außerdem wird rund um die Frauen-WM ein umfangreiches Rahmenprogramm geboten. In Augsburg zelebrieren Videojockeys das Tanzspektakel "90-Minuten-Rave". Die Poetry-Tour "Slam the WM!" bringt den Frauenfußball in die Clubs und Bars. Mönchengladbach veranstaltet einen Wettbewerb zur künstlerischen Gestaltung einer Hausfassade, die sich gegenüber dem Geburtshaus von Günter Netzer befindet.

Ergänzend dazu gibt es auch einige überregionale Projekte, die sich mit der Geschichte des Frauenfußballs auseinandersetzen, wie das Fußballfilmfestival "11 mm", die multimediale Ausstellung "Pionierinnen des deutschen Frauenfußballs", das Turnier Discover Football und das Bühnenprogramm "Gegnerinnen-Aufklärung" der Heinrich-Böll-Stiftung. [...]

Suite101.de

08.06.11

11MM Filmfestival

Im Bochumer Union Kino mitten in der Ausgehmeile "Bermuda-Dreieck" gibt es zum 11mm-Tourabschluss ein Wiedersehen mit den Stars des VfL Bochum der 80er Jahre. Doch diesmal spielen sie nur eine für sie ungewohnte Nebenrolle. Denn im Mittelpunkt der legendären Dokumentation "Fußball über alles: Spielerfrauen: der lebende Ausgleich der Profis" von Lucas Maria Böhmer stehen die damaligen Spielerfrauen des VfL, von denen einige zusammen mit ihren Ehemännern zur 11mm-Eröffnung erwartet werden.

Metropoleruhr

08.06.11

Frauenfußball im Film

Seit sieben Jahren werden im Kino Babylon in Berlin-Mitte Leckerbissen für Fußball- und Filmfans gezeigt. 2011 steht endlich der Frauenfußball im Mittelpunkt: 11 Millimeter tourt durch die WM-Städte und präsentiert Frauenfußball-Filme, aber auch cineastische Klassiker des runden Leders. Im Bochumer Union Kino im Bermuda-Dreieck gibt es zum 11-mm-Tourabschluss ein großes Hallo mit den Stars des VfL Bochum der 80er Jahre. Doch diesmal spielen Ata Lameck, „Katze“ Zumdick und Lothar Woelk nur die Nebenrolle.

Im Mittelpunkt der legendären Dokumentation „Fußball über alles: Spielerfrauen: der lebende Ausgleich der Profis“ (24.6., 20 Uhr) von Lucas Maria Böhmer stehen die damaligen Spielerfrauen des VfL, von denen einige zusammen mit den VfL-Senioren zur 11-mm-Eröffnung einlaufen. „Zu ‚Die schönste Nebensache der Welt’ (25.6., 18 Uhr, die Red.) erwarten wir u. a. die Filmemacherin Tanja Bubbel sowie Ex-Nationalspielerin Petra Landers“, freut sich 11mm-WM-Tour-Koordinator Andreas Leimbachauf auf zwei fußballkulturelle Schmankerl.

Coolibri

07.06.11

Für Filmfans: Frauenfußball auf der Leinwand

Passend zur Fußballweltmeisterschaft der Frauen zeigt das Union Filmtheater beim 11-mm-Festival in Bochum Filme über die schönste Nebensache der Welt.

Im ersten Film, der Dokumentation „Fußball über alles. Spielerfrauen: der lebende Ausgleich der Profis“ von Lucas Maria Böhmer, geht es um die damaligen Spielerfrauen des VfL Bochum. Einige davon werden auch bei der Eröffnung des 11-mm-Film-Festivals dabei sein. Filmstart ist am Freitag um 20 Uhr.

Am Samstag um 18 Uhr steht der Film "Die schönste Nebensache der Welt" auf dem Programm. Dazu sind die Filmemacherin Tanja Bubbel sowie Ex-Nationalspielerin Petra Landers ins Kino eingeladen. Um 20 Uhr kicken dann "Die besten Frauen der Welt" auf der Kinoleinwand.

www.ruhrnachrichten.de

07.06.11

Frauenfußball auf der Leinwand

Passend zur Fußballweltmeisterschaft der Frauen zeigt das Union Filmtheater beim 11-mm-Festival in Bochum Filme über die schönste Nebensache der Welt.

Im ersten Film, der Dokumentation „Fußball über alles. Spielerfrauen: der lebende Ausgleich der Profis“ von Lucas Maria Böhmer, geht es um die damaligen Spielerfrauen des VfL Bochum. Einige davon werden auch bei der Eröffnung des 11-mm-Film-Festivals dabei sein. Filmstart ist am Freitag um 20 Uhr.

Am Samstag um 18 Uhr steht der Film "Die schönste Nebensache der Welt" auf dem Programm. Dazu sind die Filmemacherin Tanja Bubbel sowie Ex-Nationalspielerin Petra Landers ins Kino eingeladen. Um 20 Uhr kicken dann "Die besten Frauen der Welt" auf der Kinoleinwand.

www.muensterlandzeitung.de

02.06.11

Festival reúne duas paixões

[...] Além das produções, a mostra promove homenagens, debates e contará também com a presença dos organizadores do mais tradicional festival da categoria em todo o mundo, o "11MM – Festival Internacional de Filmes de Futebol de Berlim", da Alemanha. [...]

Diario do Grande ABC

31.05.11

„11-mm-Film-Festival – Brot und Spiele e.V.“

Bereits seit sieben Jahren präsentiert das 11-mm-Film-Festival, das bislang weltweit einzige Film-Festival ausschließlich für Fußballfilme, alte und neu erschienene Filme im Kino Babylon in Berlin-Mitte. 2010 fand das Festival erstmals nicht nur in Berlin statt, sondern wurde im Rahmen ein- bis zweitägiger Veranstaltungen in acht bundesdeutschen Städten durchgeführt. 2011 steht der Frauenfußball im Mittelpunkt. Nach Abschluss des Festivals im März 2011 in Berlin führt das 11-mm-Filmfestival zwischen März und Juni 2011 eine Tournee durch alle weiteren acht WM-Städte durch. Dem Publikum werden aktuelle Frauenfußball-Filme, aber auch Klassiker des Genres gezeigt. Eine Auswahl der besten Fußballfilme ohne Frauenfußballbezug komplettiert das Programm. In jeder Stadt gibt es jeweils eine Eröffnungsveranstaltung unter Einbeziehung der regionalen Fußballprominenz und den beliebten Publikumswettbewerb.

www.fifa-frauen-wm-fanmeile-bochum.de

30.05.11

Starke Frauen am Ball

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Fußball und Kultur gehören zusammen. Das neu gegründete Kreativnetzwerk spocht frei! lud gemeinsam mit dem "11mm-Fußballfestival" die Bochumer Filmregisseurin Tanja Bubbel zum Gespräch ins Sonnendeck ein. Auch Petra Landers, Nationalspielerin der ersten Stunde, war dabei. [...]

Rheinische Post

27.05.11

Kampagne "Meister vs. Meister" preisgekrönt

[...] Bereits vorher war die von der Agentur "Scholz & Friends" kreierte Aktion u.a. beim Preis des Art Directors Club für Deutschland (ADC), PR Report Award, Preisverleih des internationalen Fußballfilmfestival "11mm" sowie beim KLAPPE Award siegreich. Die Medienresonanz war laut MBVD enorm: Schätzungen zufolge erreichten geschaltete Werbungen und Berichterstattung eine Printauflage von insgesamt rund 6,8 Millionen und eine Höreranzahl von rund 65 Millionen. Online-Artikel, die sich dem Thema widmeten, kamen auf etwa 165 Millionen Klicks, hieß es. [...]

autoservicepraxis

25.05.11

Festival de cinema que bate um bolão e de graça

[...] Além dos filmes, o festival vai promover homenagens, debates e contará também com a presença dos organizadores do mais tradicional festival da categoria em todo o mundo, o 11MM - Festival Internacional de Filmes de Futebol de Berlim. [...]

Adoro Cinema

24.05.11

2º Festival de Cinema de Futebol divulga programação

[...] Além dos filmes, serão feitos debates e homenagens, com direito à presença dos organizadores do Festival Internacional de Filmes de Futebol de Berlim, mais tradicional festival da categoria. [...]

cineclick

24.05.11

2° CineFoot entra em campo no RJ e SP

[...]Além dos filmes, o 2º CINEfoot promove homenagens, debates e contará também com a presença dos organizadores do mais tradicional festival da categoria em todo o mundo, o 11MM - Festival Internacional de Filmes de Futebol de Berlim. Os vencedores do o 2º CINEfoot, eleitos exclusivamente pelo voto do público, recebem a Taça CINEfoot, um troféu nos moldes das grandes competições futebolísticas, criado especialmente para o evento. [...]

Circuito Mato Grosso

18.05.11

Broich is ready to Roar in next A-League season

[...] Even with his packed schedule, Broich named the premiere of his Tom Meets Zizou at the 8th International Football Film Festival at the end of March as the biggest highlight of his downtime. After more than nine years being followed by a German documentary crew, resulting in over 100 hours of footage that was eventually whittled down to 120 minutes, Broich said he couldn’t be happier with the final product despite nerves prior to the showing.

“It was a success, there were 600 people at the premiere and the reviews were pretty positive,” he said. “People seem to like me even after watching the film which is a good sign.The pressure was huge for me - it was my whole career, a big part of my life, and to see that all on screen, I was pretty nervous.” [...]

South West News

17.05.11

Busy Broich back in Brisbane

[...] Even with his packed schedule, Broich named the premiere of his Tom Meets Zizou at the 8th International Football Film Festival at the end of March as the biggest highlight of his downtime.

After more than nine years being followed by a German documentary crew, resulting in over 100 hours of footage that was eventually whittled down to 120 minutes, Broich said he couldn’t be happier with the final product despite nerves prior to the showing.

“It was a success, there were 600 people at the premiere and the reviews were pretty positive,” he said.

“People seem to like me even after watching the film which is a good sign!

“The pressure was huge for me - it was my whole career, a big part of my life, and to see that all on screen, I was pretty nervous. [...]

www.footballaustralia.com.au

17.05.11

Former Monchengladbach, Nuremberg midfielder Broich back with Brisbane Roar

Four weeks in Germany, including cross-country visits to Berlin, Cologne and Munich to see family and friends, the launch of the documentary based on his life and a well-deserved break in the US filled Broich’s off-season calendar before he made a belated return to Brisbane’s pre-season training last week.

Even with his packed schedule, Broich named the premiere of his Tom Meets Zizou at the 8th International Football Film Festival at the end of March as the biggest highlight of his downtime.

After more than nine years being followed by a German documentary crew, resulting in over 100 hours of footage that was eventually whittled down to 120 minutes, Broich said he couldn’t be happier with the final product despite nerves prior to the showing.

“It was a success, there were 600 people at the premiere and the reviews were pretty positive,” he said.

“People seem to like me even after watching the film which is a good sign!

“The pressure was huge for me - it was my whole career, a big part of my life, and to see that all on screen, I was pretty nervous.

“All the stuff I said when I was young, it was a bit embarrassing as well!

“But you know, I was young, I made a few mistakes but I know I’m more mature now so it’s fine to look back on.”

Originally earmarked as one of the German youth players destined for the 2006 FIFA World Cup, the film crew began shooting Broich back in 2002 alongside the likes of fellow young guns Lukas Podolski and Bastian Schweinsteiger.

What emerged from the initial shoots was quite unexpected and the documentary team took a different turn, deciding to use the unique character of Broich as the main focus for their project.

The crew followed Broich throughout his time in the Bundesliga with Borussia Monchengladbach, FC Koln and FC Nuremberg with his overwhelming success in his first season in the Hyundai A-League with Brisbane Roar a key focal point in the final documentary.

“The structure of the movie, it shows my whole career but it keeps coming back to Australia,” he said.

“The film starts in Australia, then we go back to 2004, then we come back to Australia and back again and so forth.

“Australia is a big part of the movie, especially the happy ending with the grand final.”

www.tribalfootball.com

13.05.11

Kick it! 2011 - Die schönste Nebensache der Welt

Die knapp einstündige Diplomarbeit Die schönste Nebensache der Welt von Tanja Bubbels eröffnete am 11. Mai das Internationale Frauenfußball-Filmfestival Kick It!. Sie beginnt zunächst wie ein Diavortrag: Aus dem Off hören wir eine Stimme, die entfernt an Helge Schneider erinnert, während Bilder zur Geschichte des deutschen Frauenfußballs über die Leinwand flimmern. Dass es sich nicht um den großen Komiker handelt, wird klar als sich das Gesicht zur Stimme als DFB-Präsident Theo Zwanziger, seines Zeichens Förderer des Frauenfußballs, entpuppt. Nicht immer wurde der Frauenfußball (oder Damenfußball, wie er zunächst genannt wurde) geachtet, geschweige denn unterstützt. Nach dem WM-Sieg der deutschen Nationalmannschaft 1954 und dem damit verbundenen Hype im Lande, konnten sich auch viele Frauen für diesen Sport begeistern und wollten ihren Helden von Bern nacheifern. Als Reaktion darauf beschloss der DFB, das Fußballspielen mit Damenmannschaften zu verbieten. Begründet wurde das Verbot damit, dass die "Kampfsportart Fußball" der "Natur des Weibes" fremd sei und Körper und Seele hierdurch unweigerlich Schaden erlitten. Zudem verletze das "Zurschaustellen" des weiblichen Körpers Schicklichkeit und Anstand in der Bundesrepublik.

Zu dieser Zeit begannen die fünf Freundinnen Christa Kleinhans, Renate Bress, Anne Droste, Inge Kwast und Grete Eisleben mit dem Fußball spielen - ungeachtet des vom DFB ausgesprochenen Verbotes. Ihre ersten Länderspiele spielten sie in ausverkauften Stadien. Sie zählen zu den Protagonistinnen in Die schönste Nebensache der Welt und verzaubern die Zuschauer mit ihrer humorvollen Art und launigen Kommentaren (nach einem verlorenen Spiel der deutschen Frauennationalelf zu deren Leistung befragt, antwortet eine der Damen, dass Stürmerin Birgit Prinz heute wohl ihre Periode gehabt hätte) mit denen sie aus ihrem bewegten Fußballleben berichten. Mindestens genauso unterhaltsam wie das rüstige Frauengespann sind die Fernsehausschnitte aus Ost- und Westfernsehen der vergangenen Jahrzehnte und die mittlerweile heillos überholten Aussagen zu den "Fußballamazonen" und "Ballbräuten". Derartiger Sexismus lässt sich nur belächeln und man darf sich darüber amüsieren, wenn Fernsehkommentatoren sich erstaunt zeigen, wie gut den Fußballfrauen die "Umstellung von Haushaltsführung auf Ballführung" gelang.

Als Zeitzeuginnen aus der ehemaligen DDR kommen Gisela Liedemann und Sabine Seidel zu Wort. Letztere gilt als die besten Fußballerin der DDR. Beide erzielten große Erfolge in ihrem Sport und konnten diverse Siege, wie beispielsweise den der DDR-"Bestenermittlung" (DDR-Begriff für Meisterschaft) mit ihrem Verein Turbine Potsdam erzielen. Dass es sich bei den Frauen nicht zwangsläufig um das schwache Geschlecht handelt, lässt sich gut bei den Trainingsszenen erkennen. Hier mussten die Spielerinnen schwere Autoreifen hinter sich herziehen.

Fußball bedeutete damals für die Frauen hauptsächlich Leidenschaft und Freude am Spiel - einen Geldsegen konnte man sich nicht erhoffen. So zeigt Petra Landers, die viermal mit ihrem Verein SSG Bergisch-Gladbach deutsche Meisterin wurde, ihre Prämie vom DFB für die gewonnene Europameisterschaft von 1989: ein Tafelservice.

Die knappe Länge von 56 Minuten und der Wechsel zwischen Interviews und Ton- und Bilddokumenten machen Die schönste Nebensache der Welt zu einem kurzweiligen Vergnügen. Auch Fußball-Uninteressierten sei die Dokumentation über die Entstehungstage des deutschen Frauenfußballs ans Herz gelegt. Vor allem den Protagonistinnen (allen voran den fünf erwähnten Mittsiebzigerinnen Christa, Renate, Anne, Inge und Grete) ist es zu verdanken, dass Fußball nie so charmant und humorvoll erschien wie während der knappen Stunde dieser Dokumentation.

Die schönste Nebensache der Welt wurde beim 11mm-Festival in Berlin als Bester Frauenfußballfilm aller Zeiten ausgezeichnet.

NEGATIV Magazin für Film und Medienkultur

12.05.11

Maskottchen Karla Kick und Videoaktion „Sachsen kickt“ machen fit für die WM

Am Freitag, 13. Mai, besucht die Schultour „20Elf von seiner schönsten Seite“ bereits die elfte Schule in Dresden, um auf die FIFA Frauen-Weltmeisterschaft 2011(TM) einzustimmen. An der Mittelschule Radebeul-Mitte, Wasastraße 21, findet das große Frühlingsfest statt, was Anlass zu besonderem Besuch im Rahmen der Schultour gibt: zum zweiten Mal wird das Maskottchen der Frauen Fußball-WM, Karla Kick, bei der Schultour der Landeshauptstadt Dresden vor Ort mit dabei sein. Die sympathisch-freche Katze wird von 14 bis 17 Uhr die Kinder animieren. Mit dabei sind auch der Trainer Michael Meyer des 1. FC Lokomotive Leipzig und eine Fußball-Spielerin der Mannschaft.

Ab 14 Uhr werden im so genannten „Grünen Klassenzimmer“, dem überdachten ehemaligen von Pflanzen umrankten Schulgarten, den ganzen Nachmittag über Filme aus dem Repertoire des Internationalen Fußballfilmfestivals „11mm“ gezeigt, um auf die WM einzustimmen. Ab 16 Uhr kommt eine Gruppe Schülerinnen in den Genuss eines professionellen Fußballtrainings, bei dem die eine oder andere Leidenschaft geweckt oder auch verborgene Talente entdeckt werden sollen. Die Veranstaltung tourt noch bis Anfang Juni durch Dresdner Schulen, um insbesondere bei den Mädchen die Begeisterung für den Sport zu wecken. [...]

Stadt Dresden

12.05.11

Die schönste Nebensache der Welt: Bester Frauenfußball-Film

Große Resonanz, ausgezeichnete Stimmung, schon der erste Film war fesselnd, informativ und unterhaltsam. In Cannes bei der Eröffnung der Internationalen Filmfestspiele dürfte zum gleichen Zeitpunkt etwas mehr Prominenz aus dem glamourösen Filmbusiness versammelt gewesen sein. Aber auch bei der Eröffnung des Festivals „Kick it“ in der Kinothek Asta Nielsen in Frankfurt am Main anlässlich der Frauen-Weltmeisterschaft 2011 ging es stimmungsvoll zu. Mit dem Beitrag „Die schönste Nebensache der Welt“ wurde am Mittwoch das fünftägige Festival eröffnet, bei dem 16 Filme gezeigt werden, die sich mit Themen und Aspekten des Frauenfußballs beschäftigen. Das Festival unter der Leistung von Karola Gramann findet in enger Kooperation mit dem Fußball-Filmfestival 11mm statt. Beide werden von der Kulturstiftung des Deutschen Fußball-Bundes (DFB) unterstützt.

„In der schönsten Nebensache der Welt“ von Regisseurin Tanja Bubbel erzählen Spielerinnen aus drei Generationen spannende und kuriose Geschichte des Frauenfußballs in Deutschland. Auf dem diesjährigen Hauptfestival 11mm in Berlin wurde der Film vom Publikum als bester Frauenfußballfilm aller Zeiten ausgezeichnet. Tatsächlich ist das 57-Minuten-Werk, mit dem Tanja Bubbel ihr Diplom an der Hochschule für Fernsehen und Film erwarb, wegen vieler historischer Dokumente und durch deren geschickte Aufarbeitung der Regie höchst unterhaltsam. Die Interviews mit den Protagonistinnen schildern informativ den früheren Zustand des Frauenfußballs und sind zugleich oft witzig. [...]

Der Doppelpass zwischen Fußball und Film wird in Frankfurt bis Sonntag (15, Mai) fortgesetzt. Die anwesenden Organisatoren des Festivals 11mm, sprachen von einer sehr guten Resonanz in den vergangenen Wochen. In Berlin, am Heimatstandort des seit acht Jahren bestehenden Fußball-Filmfestivals, kamen zur Eröffnung Ende März mehr Besucher als in allen Vorjahren. Der Zuspruch in Leverkusen, Augsburg und Wolfsburg war ebenfalls gut. Frankfurt gilt wegen des großen Engagements der Kinothek Asta Nielsen als besonders Standort der Tournee, die auch in Bochum, Dresden, Mönchengladbach und Sinsheim noch „Auswärtsspiele“ bestreiten wird.

DFB

12.05.11

Frankfurt - Die Hauptstadt des Frauenfußballs

[...] Der Countdown für die Fußballweltmeisterschaft der Frauen läuft. Im Hauptbahnhof in Frankfurt am Main ist das gut sichtbar. Eine Anzeige am Kopf der Schienen zählt die Tage bis zum Anpfiff der sechsten Fußballweltmeisterschaft der Frauen. Wenige Wochen vor dem Auftaktspiel der WM am 26. Juni dreht sich in der Mainmetropole auch fern des Bahnhofs schon vieles um den Ball. Und dabei geht es längst nicht nur um Sport.

Am 11. Mai startete ein internationales Film-Festival zur Frauenfußball-WM, am gleichen Tag fand der Aktionstag „1:0 für die Gesundheit“ statt und Pfingstmontag (13. Juni) laden die beiden christlichen Kirchen zu einem ökumenischen Open-Air-Gottesdienst auf dem Römerberg ein. Ob Ausstellungen, Fußball-Film-Festival oder Pfingstfest – alle Termine finden sich auf einer Internetseite, die die Stadt eigens für das sportliche Großereignis eingerichtet hat. „Frankfurt. Das Herz des Frauenfußballs“ steht dort. [...]

Hamburger Abendblatt

11.05.11

"Frankfurt ist nicht nur die kalte Stadt der Banker" jetzt tut sich die Mainmetropole als Hauptstadt des Frauenfußballs hervor

"Frankfurt ist nicht nur die kalte Stadtder Banker", so Markus Frank (CDU), Sportdezernent der Stadt. An diesem Mittwoch startet das internationale Film-Festival zur Frauenfußball-WM, am gleichen Tag gibt es einen Aktionstag "1:0 für die Gesundheit". Am Pfingstmontag (13. Juni) laden die beiden christlichen Kirchen zu einem Open-Air-Gottesdienst auf dem Römerberg ein. Ob Ausstellungen, Fußball-Film-Festival oder Pfingstfest - alle Termine finden sich auf einer Internetseite der Stadt: www.fifafrauenwm2011.frankfurt.de [...]

Welt kompakt

09.05.11

A-League's own film star in action

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442 Australia

04.05.11

Preisgekrönte Frauenfußballfilme in Sinsheim

11mm - Das internationale Fußballfilmfestival aus Berlin zeigt zwei Tage lang spannende Geschichten

„Football Undercover“ wurde auf der Berlinale 2008 ausgezeichnet mit dem Teddy Award für den besten Dokumentarfilm. Bild: red

Sinsheim. Anlässlich der Frauenfußball-WM initiieren die Stadt Sinsheim und 11mm - Das internationale Fußballfilmfestival eine ganz besondere Veranstaltung unter dem Stern der Fußballkultur.

Mit Unterstützung der DFB-Kulturstiftung werden im Kino Citydome Sinsheim am 12. und 13. Mai zwei Tage Fußballfilme gezeigt, und der thematische Schwerpunkt liegt natürlich aus gegebenem Anlass auf dem Frauenfußball. Um 18 Uhr wird das zweitägige Festival mit dem Film „Die schönste Nebensache der Welt“ eröffnet. [...]

BAZ

03.05.11

Kick it like Heidi

Frankfurter Fußball-Filmfestival zeigt einen einzigartigen historischen Streifen

Die Franken 66 gehörten Mitte der 1960er Jahre zu den ersten Damen auf dem Rasen. Mit ihrer Verteidigerin Heidi Herbst waren sie Pionierinnen des Frauenfußballs. Ein Film aus dem Jahr 1969 zeigt die ersten Ballkontakte der Frauen, dokumentiert Erlebnisse und Erfolge. Zu sehen sind die historischen Aufnahmen am 14. Mai beim Frankfurter Filmfestival „Kick it!“.

Frankfurt am Main (pia) Die Spule des Films rattert im Abspielgerät, das Rauschen im Hintergrund verrät - dieser Film stammt aus einer anderen Zeit. Aber vielleicht ist es gerade das, was den „Füsschenball" aus dem Jahr 1969 so besonders macht. Denn schon die ersten Worte aus dem Off klingen verheißungsvoll, aus heutiger Sicht fast prophetisch. „Dieser Film könnte einmal sehr wertvoll werden", sagt der Sprecher. Dass der Film, der die Franken 66, Frankfurter Fußballpionierinnen aus dem Stadtviertel Gallus, porträtiert, inzwischen ein Stück Zeitgeschichte ist, erkannte auch Karola Gramann von der Kinothek Asta Nielsen und entschied sich, den einzigartigen Mitschnitt im Rahmen des Frauenfußball-Filmfestivals „Kick it!" zu zeigen.
Fünf Tage voll mitreißender Fußballgeschichten

Initiiert von der Kinothek sind vom 11. bis zum 15. Mai internationale Filme zum Thema Frauenfußball zu sehen. Spielort ist das CineStar Metropolis mitten in der Stadt. Die Besucher erwarten fünf Tage voll mitreißender Fußballgeschichten mit prominenten Gästen wie Ex-Nationalspielerin Sandra Smisek. Regisseure, Schauspieler und Persönlichkeiten aus dem Frauenfußball stehen für Publikumsgespräche nach den Filmen zur Verfügung. Auf dem Programm finden sich Filme wie Bend it like Beckham (Gurinder Chadha, Großbritannien/Deutschland 2002) oder Hana, dul, sed – Fußball und die DVR Korea (Brigitte Weich, Österreich 2009). Die Mischung aus Spielfilmen und Dokumentationen gibt einen Überblick, wie Frauenfußball wahrgenommen und filmisch verarbeitet wird. [...]

Das Festival steht unter der Schirmherrschaft von Frankfurts Oberbürgermeisterin Petra Roth und wird von der Stadt Frankfurt und der DFB Kulturstiftung gefördert. Als Kooperationspartner konnte das Internationale Fußballfilmfestival 11mm gewonnen werden.

www.frankfurt.de

30.04.11

Frauenfußball auf Zelluloid gebannt

Zur Frauenfußball-WM initiieren die Stadt Sinsheim und 11mm – Das internationale Fußballfilmfestival eine ganz besondere Veranstaltung unter dem Stern der Fußballkultur: Mit Unterstützung der DFB-Kulturstiftung werden im Kino Citydome Sinsheim zwei Tage Fußballfilme gezeigt, und der thematische Schwerpunkt liegt natürlich aus gegebenem Anlass auf dem Frauenfußball.

Am Donnerstag, 12. Mai, um 18:00 Uhr wird das zweitägige Festival mit dem Film „Die schönste Nebensache der Welt“ eröffnet. Spielerinnen aus drei Generationen erzählen die spannende und kuriose Geschichte des Frauenfußballs in Deutschland. Auf dem diesjährigen Hauptfestival 11mm in Berlin wurde der Film als bester Frauenfußballfilm ausgezeichnet. "Wir freuen uns deswegen ganz besonders, die Regisseurin Tanja Bubbel und einige der Protagonistinnen zum anschließenden Filmgespräch begrüßen zu dürfen," so die Veranstalter. Das Frauenteam der TSG Hoffenheim wird ebenfalls zu Gast sein. [...]

Rhein-Neckar-Zeitung

22.04.11

Spielraum 2011: Frauen, Fußball und Kultur

Frauen und Fußball − was früher ein Widerspruch war, ist heute längst selbstverständlich und genauso selbstverständlich stellen die Bereiche Fußball und Kultur schon lange keinen Widerspruch mehr dar. Wenn am 26. Juni 2011 die Fußball-WM der Frauen beginnt, finden deshalb im Austragungsland Deutschland auch zahlreiche kulturelle Begleitveranstaltungen statt. Die Deutschen und ihre ausländischen Gäste können nicht nur Birgit Prinz, Abby Wambach und der viermaligen Weltfußballerin Marta beim Spiel mit dem Ball zusehen, sie können auch Kunst und Kultur genießen. „Spielraum 2011“ nennt sich das Veranstaltungsprogramm, das von der Kulturstiftung des Deutschen Fußballbundes unterstützt wird. Einige der mehr als 100 Veranstaltungen laufen bereits, um eine entsprechende Vorbereitung auf das Sportereignis zu gewähren, andere finden während der WM-Wochen und auch noch danach statt. [...]

Manche Veranstaltungen touren auch durch alle Austragungsstädte, neben dem Internationalen 11mm-Fußballfilmfestival, das bereits am 25. März in Berlin eröffnet wurde, auch die Augsburger Puppenkiste mit ihrem Stück „Steffi – ein Sommermärchen“. Die von der Heinrich-Böll-Stiftung und der Kulturstiftung des DFB veranstaltete Reihe „Gegnerinnen-Aufklärung“ lädt sogar in zwölf Städten zu Veranstaltungen mit Gästen aus den Teilnehmerländern ein. Yomi Kuku, die ein Straßenfußballprojekt für Mädchen in Lagos leitet, wird dabei sein, ebenso Diana Sousa aus Sao Bento. Die Brasilianerin kickt nicht nur mit den Mädchen, sie kümmert sich auch um Ausbildungsplätze für sie. Die Abende bieten Filme, Diskussionen, Fan-Songs und zu gewinnen gibt es auch etwas, nämlich Fan-Objekte. [...]

Suite 101


13.04.11

Football Nomad goes on summer break

[...] The great thing is that living overseas and spending more time on my football projects has opened up some serious doors for me over the past year.

Just over a couple of weeks ago I was commissioned to write a piece on the International Football Film Festival in Berlin for FourFourTwo magazine in Australia, my first proper freelance writing work. There I was, media pass around my neck, pen and notepad in hand, interviewing the Brisbane Roar’s Thomas Broich, the star of the headline documentary of the festival.

It was a scary, wonderful feeling and one I hope to feel again soon. [...]

footballnomad.com

12.04.11

Frauenfußball-Filme im Opladener Scala-Kino

Das ist bestimmt mal einen Ausflug ins Opladener Scala-Kino wert, nicht nur für die Anhänger des Frauenfußballs. Am Freitag und Samstag gastiert das Fußball-Filmfestival „11 mm on tour“ für zwei Tage mit vier Filmen in Leverkusen.

Das Filmfestival „11 mm“ fand Ende März in Berlin statt. Nach Abschluss des Programms besuchen die Macher des Projekts nun die neun Spielstädten der Frauenfußball-WM. Leverkusen ist an diesem Wochenende dran. Folgende vier Filme, von denen sich drei mit dem Frauenfußball beschäftigen, werden im Opladener Scala-Kino (Uhlandstraße 9) gezeigt (der Eintritt pro Film beträgt fünf Euro).

Bayer Leverkusen

11.04.11

8. Internationales Fußballfilmfestival



Alex-TV

07.04.11

Vier Filme ums runde Leder

Anlässlich der FIFA Frauen Weltmeisterschaft 2011 wird ein besonderes Kinovergnügen geboten. Das Programmkino Scala, das WM-Büro der Stadt Leverkusen und "11 mm - Das internationale Fußballfilmfestival" mit Unterstützung der Kulturstiftung des Deutschen Fußballbundes laden ein zum Fußball-Filmfestival.

Zwei Tage, am Freitag, 15. April, und Samstag, 16. April, werden insgesamt vier ausgewählte Filme ums runde Leder gezeigt. Thematischer Schwerpunkt ist, natürlich, Frauenfußball.

Eröffnet wird das Festival am Freitag ab 19 Uhr im Scala in Leverkusen-Opladen, Uhlandstraße 9, mit der Moderatorin Anke Feller und Trainerin Doreen Meyer von Bayer 04 Leverkusen.

Anschließend folgt der Film "Die besten Frauen der Welt". Um 21 Uhr beginnt dann "Football Undercover" über ein denkwürdiges Frauenfußballspiel in Teheran.

Stadt Leverkusen

07.04.11

Das internationale Fußballfilmfestival aus Berlin zeigt Frauenfußballfilme in Leverkusen.

Anlässlich der FIFA Frauen-WM 2011 initiieren das WM-Büro der Stadt Leverkusen, das Programmkino scala leverkusen opladen und 11mm – Das internationale Fußballfilmfestival eine ganz besondere Veranstaltung unter dem Stern der Fußballkultur:

Mit Unterstützung der DFB-Kulturstiftung werden zwei Tage Fußballfilme gezeigt, und der thematische Schwerpunkt liegt natürlich aus gegebenem Anlass auf dem Frauenfußball.

Eröffnet wird das Festival am 15. April mit dem Dokumentarfilm „Die besten Frauen der Welt“. Einfühlsam und mit dem Blick für bewegende Bilder begleitete Filmemacherin Britta Becker die deutsche Frauen-Nationalmannschaft auf ihrem Weg zum WM-Sieg in Shanghai 2007. Sonja
Fuß, amtierende Weltmeisterin und Bundesligaspielerin beim FCR Duisburg, die selbst diesen Traum miterlebt hat, hat sich angekündigt und auch die die Frauen von Bayer 04 Leverkusen mit ihrer Trainerin Doreen Meyer freuen sich auf die 90minütige Dokumentation.

Im Anschluss zeigt „Football Undercover“ das erste Freundschaftsspiel der iranischen Frauennationalmannschaft gegen eine Kreuzberger Frauenteam und dokumentiert den heftigen Gegenwind, der dem Frauenfußball mitunter entgegenweht. Auf der Berlinale 2008 wurde die Produktion mit dem Preis für den besten Dokumentarfilm ausgezeichnet.

WM-Büro Leverkusen

05.04.11

Hoffenheim, Rock City

[...] Alright, I can hear you wisecrack, if nobody will waste breath on Hoffenheim these days, then why this column? Well, the reason is that a Swedish magazine has asked me to review a documentary. It won the audience award at the Berlin football film festival "11mm" last year, is called "Life is No Home Game" and covers the years of Hoffenheim's unlikely rise.

The film is unusual for a football documentary in that the two directors were granted comprehensive access by the club - in no small part because Hoffenheim were in the third division and still regarded as little more than a cute oddity by most people when filming began.

It is also unusual for a football documentary in that such films' normal ingredients - the goals and the games, the players and the coaching staff, even the club's bankrolling patron - have but supporting roles here.

The true stars are the simple but lovable people of the village, the club's not so simple and not quite so lovable managing director plus an array of wheat fields, cow pastures and meadows.Alright, I can hear you wisecrack, if nobody will waste breath on Hoffenheim these days, then why this column? Well, the reason is that a Swedish magazine has asked me to review a documentary. It won the audience award at the Berlin football film festival "11mm" last year, is called "Life is No Home Game" and covers the years of Hoffenheim's unlikely rise.

The film is unusual for a football documentary in that the two directors were granted comprehensive access by the club - in no small part because Hoffenheim were in the third division and still regarded as little more than a cute oddity by most people when filming began.

It is also unusual for a football documentary in that such films' normal ingredients - the goals and the games, the players and the coaching staff, even the club's bankrolling patron - have but supporting roles here.

The true stars are the simple but lovable people of the village, the club's not so simple and not quite so lovable managing director plus an array of wheat fields, cow pastures and meadows. [...]

ESPNsoccernet

04.04.11

Fifa-WM 2011 in Dresden: Ulf Kirsten wirbt bei Schulbesuch in Striesen für Frauenfußball

Die Fifa Frauenfußball-WM naht und in Dresden warben am Montag Ulf Kirsten und die 1. FC Lok-Leipzig Spielerinnen Josefine Krengel und Elisabeth Hohmann in der 25. Mittelschule in Striesen für den Rasensport der Damen. Die Fußballstars trainierten mit den Schülern unter dem Motto „20Elf von seiner schönsten Seite" den Umgang mit dem Ball. Zur Hilfe kam ihnen dabei das WM-Maskottchen Karla Kick.

Zu Anfang machte Ulf Kirsten den Kindern Mut und stellte klar: „Der Spaß sollte im Sport im Vordergrund stehen. Und ihr müsst immer an euch glauben." Auch für die Stadt Dresden hatte er ein paar lobende Worte übrig: „Das ist eine im positiven Sinne fußballbekloppte Stadt. Durch die Frauen-WM erhält sie hoffentlich noch mehr Aufmerksamkeit in diesem Bereich."

Allerdings musste der ehemalige Dynamo-Stürmer auch etwas beichten: „Ich muss gestehen, ich habe noch kein Frauenfußballspiel gesehen." Dies wolle er aber unbedingt nachholen. Spätestens nachdem er bei der Veranstaltung „40 Jahre Fußball in der DDR" am Sonntag erfahren hatte, dass die erste Damenmannschaft in Dresden gegründet wurde. [...]

DNN online

04.04.11

Filmfestival 11 mm - mit Fußballlegenden im Rundkino

40 Jahre DDR-Fußball - Fußballlegenden wie Reinhard Häfner, Peter Ducke und Ulf Kirsten schwelgten am Sonntag im Rundkino mit Filmausschnitten in Erinnerungen.

Anstoß für das Fußballfilmfestival „11 mm“ am Sonntag. Reporterlegende und ehemaliger Stadionsprecher von Dynamo Dresden Gert Zimmermann begrüßte dazu die Fußball-Prominenz des Ostens im Neuen Rundkino. Mit dabei waren u.a. Ulf Kirsten, Eduard Geyer, Wolfang Oeser und Peter Ducke. Im Rundkino begann dann eine Zeitreise in die Geschichte des Ost-Fußballs von 1949 bis 1989. Die witzig erzählte Retrospektive „Fußball in der DDR“ holte Erinnerungen an die besten Fußballerlebnisse wieder hervor. Viele der damaligen – und heutigen Akteure, wie Dixie Dörner, erzählten im Rundkino über den Alltag vor und hinter den Kulissen des Fußballs in der DDR.

Abgerundet wurde der Nachmittag mit einem Ausblick auf die Frauen-Fußball WM in diesem Jahr bei der Dresden wieder auf die internationale Karte des Fußballs rückt.

Dresden Fernsehen

04.04.11

Mit Unmengen von Haarspray zum Titel

Neue Reihe zeigt diese Woche im Liliom außergewöhnliche Frauenfußballfilme

Im Vorfeld zur Frauen-Fußball-WM starteten gestern unter dem Motto „City of Peace“ im Kino Liliom die „Frauen Fußball Filmtage“. Neben fünf Kurzfilmen werden im Laufe dieser Woche sieben Hauptfilme jeweils um 19 Uhr vorgeführt, die sich neben dem Thema Fußball vor allem um die soziale und friedensstiftende Komponente dieser Sportart drehen. „Der Einfluss, den Fußball international und durch alle Gesellschaftsschichten hindurch hat, ist unvergleichlich“, sagt Projektkuratorin Anne Langer. Vor allem in Deutschland unbekannte, aber international prämierte, junge Fußballfilme werden zu sehen sein.

Eröffnet wurde die Reihe, die nichts mit den gleichzeitig stattfindenden Filmtagen zu tun hat, mit „Die besten Frauen der Welt“, einem Film über die Deutsche Frauennationalmannschaft. Regisseurin Britta Becker, die durch Sönke Wortmann zu diesem Projekt angeregt wurde, hat die Mannschaft 2007 auf ihrem Weg zum Weltmeistertitel begleitet – von den Vorbereitungen im Trainingslager über die verschiedenen Austragungsorte in China bis zum Frankfurter Römer, dem Platz, auf dem der Weltmeistertitel gefeiert wurde.

[...]

Aber nicht nur um den deutschen Fußball wird es während der Filmtage gehen, auch unbekannte und ungewöhnliche Fußballtraditionen und -geschichten aus Ländern wie Nordkorea, Guatemala oder Peru spielen eine Rolle. Im Dokumentarfilm „Churubamba“ beispielsweise geht es um die Frauenfußballmannschaft eines kleinen peruanischen Bergdorfs, in der Verliererinnen ihren Gegnern Meerschweinchen überreichen. Die Filmreihe, die zum ersten Mal in Augsburg stattfindet, entstand zusammen mit dem Berliner Fußballfilmfestival „11 mm“. Seit acht Jahren besteht dieses Projekt bereits und hat in zahlreichen deutschen Städten und auf internationaler Ebene Partner.

Augsburger Allgemeine

03.04.11

"40 Jahre Fußball in der DDR": Ede, Dixi und der Schwatte schwelgen in Erinnerungen

Unter dem Motto "40 Jahre Fußball in der DDR" hatten am Sonntag die Macher des Berliner Fußballfestivals "11 mm" in das Rundkino eingeladen. Mit Filmausschnitten erinnerten die Veranstalter an den Fußball-Alltag im Arbeiter- und Bauernstaat. Dazwischen schwelgte Reporter-Legende Gert Zimmermann unter anderem mit Ulf Kirsten, Hans-Jürgen „Dixi" Dörner, Udo Schmuck, Eduard „Ede" Geyer und den 250 Besuchern in Erinnerungen.

In den 70er Jahren war die Fußballwelt bei Dynamo noch in Ordnung: Fit und technisch versiert präsentierten sich am 3. November 1976 die Schützlinge um Trainer-Legende Walter Fritzsch beim Rückspiel im Europa-Cup gegen Ferencvaros Budapest, fegten den ungarischen Meister mit 4:0 aus dem Harbig-Stadion. Unvergessen die Szene, als Dieter Riedel die Abwehr der Gäste im Alleingang aushebelte und den dritten Treffer erzielte.

Verhaltener Applaus kam auf, als dieser Ausschnitt des Spiels im allerdings mit 250 Gästen nur spärlich besetzten Rundkino über die Leinwand flimmerte. Unter dem Titel „40 Jahre Fußball in der DDR" hatten die Macher des Berliner Fußballfilmfestivals „11 mm" in das Kino geladen. [...]

DNN-Online

02.04.11

Festival für Fußball-Junkies

Der Eingang zum Filmtheater „Babylon Mitte“ in Berlin war vergangene Woche anders als sonst: Ein grüner (Natur-)Rasenteppich war ausgelegt, Flutlicht leuchtete den Weg in die Kinosäle aus. Im Filmtheater wurde eine Woche lang das Internationale Fußballfilmfestival „11-mm“ mit über 60 Fußballfilmen aus aller Welt gezeigt.

Zum Auftakt ist gleich einer gekommen, den man noch aus der Fußballbundesliga kennt: Thomas Broich, Hauptdarsteller im Film „Tom meets Zizou“. Der Film zeigt die Fußballkarriere von Broich seit 2003. Es war nicht die klassische Erfolgskarriere der Bundesliga, die Thomas Broich durchlebt hat. Der Film schildert facettenreich das Auf und Ab, die Schwierigkeiten mit immer neuen Trainern wie Dick Advocaat oder Christoph Daum, die Selbstzweifel die Broich plagen und schließlich sein Scheitern in der Bundesliga und der Wechsel nach Australien, wo Broich vor einigen Wochen mit seinem neuen Verein „Brisbane Roars“ australischer Fußballmeister wurde.

[...]

Zeitung am Samstag

01.04.11

Flucht aus der Fußball-Depression

»Tom meets Zizou« – Das Filmporträt über Thomas Broich erzählt kein Sommermärchen

Die letzten Szenen haben für den Spieler und den Regisseur gleichermaßen eine große Bedeutung. Brisbane Roar holt im Finale der australischen A-League gegen die Central Coast Mariners in der Verlängerung einen 0:2-Rückstand auf. Thomas Broich liefert zu beiden Toren die Vorlagen, gewinnt nach Elfmeterschießen die Meisterschaft und ist in diesen Momenten gleichzeitig auf dem Spielfeld und der Kinoleinwand der Hauptdarsteller. Sein erster Titel nach elf Jahren Profifußball – nach der Flucht aus der Bundesliga an die 16 000 Kilometer entfernte Ostküste Australiens. Bilder aus Down Under stehen auch am Anfang der Langzeitdokumentation: »Es ist extrem viel Scheiße gelaufen«, blickt Broich im Springbook National Park auf seine Karriere zurück.

Über acht Jahre hat ihn dabei der Regisseur Aljoscha Pause begleitet. Nach über 50 Drehtagen und 100 Stunden Filmmaterial ist mit »Tom meets Zizou – Kein Sommermärchen« ein beeindruckendes Porträt eines Fußballers entstanden, dem die Welt des Profisports zu klein war und an deren Gesetzen er fast zerbrochen wäre. Obwohl Pause »keine Idealgeschichte« erzählen wollte, habe er Broich diesen Verlauf nicht gewünscht, so der 39-jährige Grimme-Preisträger auf der Bühne des Berliner Kinos Babylon, wo der Film beim 8. Internationalen Fußballfilmfestival »11mm« vergangene Woche seine Premiere feierte. [...]

Neues Deutschland

01.04.11

Union auch in Brasilien der Hit

Die Doku "Eisern vereint" über den Stadionbau bei Union ist auch am Zuckerhut der Hit. Der Gewinnerfilm des 11mm-Fußballfilmfestivals von 2010 wurde beim brasilianischen Festival Cinefoot gezeigt. Seitdem ist Festivalleiter Antonio Leal begeisterter Union-Anhänger. Für ihn und seine Tochter organisierte Union eine Stadionführung und schenkte ihm ein Trikot mit den Unterschriften aller Spieler.

Peitz als Juror

Dominic Peitz machte als Juror bei der Kurzfilmgala des 11mm-Festivals auch mit Krawatte eine gute Figur. Als bester Kurzfilm 2011 wurde "The Ball" aus England ausgezeichnet.

Berliner Kurier

31.03.11

Der Rasen ist weg …

Mit dem Kurzfilmwettbewerb „Shortkicks“ und der Preisverleihung für die besten Filme schloss gestern die Berliner Ausgabe des 11mm-Fußballfilmfestivals. Warum Berliner Ausgabe? Weil 11mm auf Deutschlandtour geht. Über die Berliner Festivaltage und die kommenden Auswärtsspiele habe ich mit Jochen Lohmann gesprochen, während im und vor dem Kino Babylon aufgeräumt und abgebaut wurde.

Der für die Dauer des Festivals vor dem Babylon verlegte Rasen wie auch die Ersatzbank waren bereits abtransportiert worden. Das war das erste, was ihm heute vormittag auffiel, sagt Jochen Lohmann. Schade fand er das. Sonst gab es keinen Grund zur Traurigkeit, die Veranstalter sind hochzufrieden.

Bei den Frauenfußballfilmen hat „Die schönste Nebensache der Welt“ von Tanja Bubbel das Rennen gemacht, in der Gesamtauswahl hat sich „Meister vs. Meister“ von Johannes Grebert durchgesetzt. Mit „The Ball“ von Katja Roberts hat in der Kategorie „Bester Kurzfilm“ eine charmant erzählte Geschichte über Fußball als Gesprächsmittler zwischen zwei Kindern gewonnen. Auf die außergewöhnlich gut besetzte Jury, der unter anderem Dominic Peitz, Jörg Schüttauf und Philipp Köster angehörten, sind die Festivalleiter stolz. Außerdem, sagt Jochen Lohmann, waren noch nie zuvor so viele Gäste aus dem Sportbereich dabei. „Wir sind Amateure“, sagt er. „Dass wir so eine Gala stemmen …“ Mindestens genauso wichtig wie die Superlative sind ihm aber die kleineren Veranstaltungen. Ein gut gefülltes Studiokino, in dem Regisseure und Publikum miteinander ins Gespräch kommen, das sind „Perlen, die für uns glänzen“.

Eine Veranstaltungsreihe, die weitgehend abseits des Festivalsbetriebs lief, waren die Kinovorstellungen speziell für Schulklassen. An den Vormittagen der Werktage wurden für Schüler ausgewählte Fußballfilme gezeigt, zu denen es Vorträge, Spiele und Gespräche gab. Die Stimmung sei wie im Stadion gewesen, und über 600 Schüler hätten das Angebot wahrgenommen. Deshalb soll dieses Programm im nächsten Jahr fortgesetzt werden. „Wenn man es als seine Aufgabe ansieht, Sport und Kultur zu verbinden, schließt das Bildung mit ein.“

Die Filme über den Frauenfußball hatten es erwartungsgemäß nicht ganz leicht. Bezeichnend hierfür war etwa die Reaktion von Marita Dähn, ebenfalls Mitglied der Shortkicks-Jury, ihrerseits ehemalige Fußballtrainerin und Schiedsrichterin im Herrenbereich, die meinte, so ein WM-Spiel könne man schon mal gesehen haben, die aber sonst mit Frauenfußball sichtlich nichts anfangen konnte. „Wir zeigen die Frauenfußballfilme seit Jahren und werden das auch weiterhin tun. Nur die Preisverleihung ist einmalig, anlässlich der WM“, erklärt mir Jochen Lohmann. Auf der Tour werden diese Filme sogar überwiegend gezeigt werden. Der DFB möchte auf diese Weise ein Kulturprogramm in den WM-Städten etablieren, und das 11mm-Festival ist Bestandteil dessen. Auch das ist ein Erfolg für ein Filmfest, das vor acht Jahren einmal ganz klein angefangen hat.

Textilvergehen

31.03.11

Ticket-Sonderaktion am 1. April zum Treffen der Legenden des DDR-Fußballs

Am Sonntag, 3. April beginnt um 11 Uhr das Internationale Fußballfilmfestival 11 mm. Dazu begrüßt Gert Zimmermann, der ehemalige Stadionsprecher von Dynamo Dresden, die Fußball-Prominenz des Ostens im Neuen Rundkino.

Mit dabei sind unter anderem Ulf Kirsten, Eduard Geyer, Hans-Jürgen "Dixie" Dörner und die Dynamo Oma. Mit dem Potpourri "Fußball in der DDR" begeben sie sich auf eine einmalige Zeitreise in die Geschichte des Ost-Fußballs von 1949 bis 1989. Die spannende und witzig erzählte Retrospektive holt die schönsten Erinnerungen an die besten Fußballerlebnisse wieder hervor. Viele der damaligen Akteure werden im Gespräch mit dem ehemaligen Dynamo-Stadionsprecher Gert Zimmermann über den Alltag vor und hinter den Kulissen des Fußballs in der DDR plaudern. Musikalisch wird das Programm von der Top Dog Brass Band begleitet.Für diese Veranstaltung gibt es morgen, 1. April, eine Sonderaktion. Von 9 bis 15 Uhr können im Veranstaltungsbüro 2011, Kreuzstraße 6, zwei Tickets zum Preis von einem erworben werden. Jeder, der ein Ticket im Wert von 8 Euro kauft, bekommt ein weiteres Ticket geschenkt.

dd-inside

30.03.11

Fußball und Film treffen sich beim Filmfestival "11mm"

Fußball und Film treffen sich beim Filmfestival “11mm”

Interview mit Birger Schmidt - Festivalleiter von 11mm und Erziehungswissenschaftler - hier das mp3.

Fußball, das heißt für viele: Grölen, Bierbäuche und vielleicht etwas Unkultiviertheit. Filmfestivals dagegen sind anspruchsvoll und stehen für Hochkultur. Was auf den ersten Blick wie zwei verschieden Welten erscheint, kommt im Fußballfilm zusammen.

Das Fußballfilmfestival "11mm" zeigt nicht nur klassische Dokumentationen über Vereine, sondern auch Spielfilme. Im Rennen um den Publikumspreis sind zum Beispiel ein nordkoreanischer Dokumentarfilm über Frauen bei der WM und eine deutsche Produktion über den australischen Meister Thomas Broich. Auch ein Fußballthriller aus Portugal gehört zum Programm.

Passend zur diesjährigen Frauenfußball-WM tourt das Festival durch die Spielstätten in Deutschland. Mit dabei sind unter anderem Frankfurt, Bochum und Dresden. Über die Idee hinter dem Projekt sprechen wir mit Festivalleiter Birger Schmidt.

detektor.fm

30.03.11

„Es ist mein Grundrecht, ins Stadion zu gehen“

Frauen und Fußball im Iran sind das bestimmende Thema der Filme „Football under Cover“ und „Offside“. Weil sie trotz inhaltlicher Überschneidungen so schön unterschiedlich sind, werden sie hier zusammen besprochen. Beide stehen im Wettbewerb des 11mm-Festivals um den besten Frauenfußballfilm aller Zeiten.

„Football under Cover“ von Ayat Najafi und David Assmann, wiederum eine Dokumentation und bereits 2008 mit dem Teddy Award ausgezeichnet, ist wohl der berlinerischste Film des diesjährigen 11mm-Festivals. Das Frauenteam des Kreuzberger Vereins Al Dersimspor hört davon, dass das Frauennationalteam des Iran noch nie gegen eine ausländische Mannschaft gespielt hat. Die Teilnahme an internationalen Wettbewerben ist ohnehin ausgeschlossen, „weil die Kleidervorschriften der FIFA genauso streng sind wie die des Iran“. Die Frauen dort können zwar trainieren, dürfen aber nur unter Ausschluss des männlichen Publikums einschließlich der eigenen Trainer und vollständig verhüllt spielen. Da die Vorschriften für alle im Land befindlichen Frauen gelten, will es das Kreuzberger Team auf sich nehmen, zu diesen Bedingungen in Teheran zu spielen. Es dauert dennoch ein gutes Jahr, bis alle bürokratischen Hürden überwunden sind und das Freundschaftsspiel zustande kommt. Gespielt wird vor einem ausschließlich weiblichen Publikum, aber als die Frauen applaudieren und jubeln, werden sie ermahnt “Wenn Sie tanzen wollen, gehen Sie in eine Disco!”. Das Beeindruckende an dem Film ist das Projekt als solches, die Organisation des Spiels, die Dokumentation dessen und das Durchhaltevermögen aller Beteiligten. Die Bilder sind nicht immer belastbar, was zu einem Teil sicherlich ihrer Entstehung geschuldet ist. Trotz oder vielleicht auch wegen der fortwährenden Improvisation und der kleinen Unvollkommenheiten im Filmischen ist der Streifen unglaublich lebendig. Wirklich stark sind die Protagonistinnen beider Mannschaften.

„Offside“ von Jafar Panahi setzt das Thema mit den Mitteln des Spielfilms um. Hier geht es nicht um fußballspielende Frauen, sondern um junge Frauen, die sich im Stadion das Qualifikationsspiel der iranischen Nationalmannschaft der Männer für die WM in Deutschland ansehen wollen. Weil das ebenfalls verboten ist, gehen sie als Männer gekleidet und hoffen, dass sie nicht ertappt und der Sittenpolizei übergeben werden. Selbstverständlich geschieht genau das. Sie werden noch vor Anpfiff im Stadion unter Arrest gestellt. In der Folge verwickeln sie nun die zu ihrer Bewachung abgestellten Männer in Gespräche über das laufende Spiel, über einzelne Spieler, aber auch über die absurde Situation, in der sie sich befinden. Das Stadion, heißt es im Film, schafft den Rahmen dafür, dass sich Männer, die Gebote von Anstand und Moral über Bord werfend, austoben können. Das sei nichts für Frauen. Woraufhin eine der Arrestierten entgegnet „Aus welchem Bergdorf kommst du denn?“. Am Schluss wird komödiantisch aufgelöst. Der Iran gewinnt das Spiel. Der Polizeibus, der die Frauen abtransportieren soll, gerät in Autokorso und Stau, und im allgemeinen Siegestaumel gelingt ihnen die Flucht. Der Zuschauer ist sich trotzdem jederzeit darüber im Klaren, dass alles, was im Film so leicht und lustig wirkt, nach europäischen Maßstäben schlicht Diskriminierung ist.

Das Grundrecht Fußball

Beide Filme sind eher Gesellschaftsstudien als Fußballfilme. Fußball wird hier als Maßstab und Sinnbild verwendet, weil er Zuschauern weltweit Vergleichsmöglichkeiten eröffnet. Während in Deutschland das „Grundrecht auf Fußball“ unter dem Aspekt diskutiert wird, ob die Zuschauer Anspruch auf Bundesligafußball im öffentlich-rechtlichen Fernsehen haben, fragt man anderswo, wie es möglich ist, dass eine Hälfte der Bevölkerung generell vom Fußball ausgeschlossen ist.

Textilvergehen

30.03.11

Fußball als Filmkunst

Fußball als Filmkunst: Diesem Motto hat sich das Festival "11 Millimeter" verschrieben, das gerade in Berlin zu Ende gegangen ist. Fast 60 Filme flimmerten an sechs Tagen über die Leinwand, ihr gemeinsamer Kern: das runde Leder. 4500 Zuschauer kamen - auch das ein Rekord.

Jedes Jahr freut sich Birger Schmidt auf die Atmosphäre des Kinos "Babylon Mitte", wo das Filmfestival "11 Millimeter" seine Heimat hat. Aus dem Vorführraum beobachtet Schmidt die Reaktionen der Zuschauer, im Hintergrund rattert die Filmrolle.

Der Erziehungswissenschaftler Birger Schmidt hat den Fußball in vielen Jugendprojekten als Medium genutzt: für Bildung, Kultur und Kunst. Vor acht Jahren hatte er die Idee, ein Fußballfilmfestival zu gründen - das erste weltweit.

"Nachdem ich in England einige Fußballfilme gesehen habe und gedacht habe: Mensch, das muss in mehreren Ländern ja auch möglich sein, da sich auf die Recherche zu machen und Filme zu finden, und das war dann tatsächlich so: In Skandinavien beispielsweise gibt's wirklich 'ne Fußballfilmkultur und das haben wir dann zusammengetragen und daraus ist erst eine Filmreihe geworden und inzwischen ein richtig schönes Festival."

Festivalleiter Birger Schmidt pflegt eine alte Tradition: 1919 war in England der erste Fußballfilm gedreht worden: "Harry the footballer". Jedes Jahr entwickeln die Macher von "11 Millimeter" einen cineastischen Leitfaden: Mal sind es Vereinsporträts, mal sind es Filme über die DDR oder über Afrika. In diesem Jahr stand der Frauenfußball im Mittelpunkt, wenige Wochen vor Beginn der WM hierzulande. 150 Filmemacher hatten sich dieses Mal beim Festival beworben - etwa sechzig konnten gezeigt werden.

"Wenn man so die Fußballgötter vorstellt: Von Johan Cruyff über Maradona bis hin zu Puskas, den wir diesmal gezeigt haben, dann gibt es ein ganz spezielles Interesse und wo man auch merkt, dass die Leute den Film mit leben und dementsprechend dann am Schluss auch feiern."

Bei "11 Millimeter" sind die Grenzen zwischen Fußball und Feuilleton fließend. Ergänzt werden die Vorführungen durch Lesungen, Diskussionen, Ausstellungen. Mit Gästen wie dem einstigen Torwart Sepp Maier oder dem Schauspieler Jörg Schüttauf. Zugleich geht das Festival auf Tour und besucht die Spielorte der Frauen-WM. Und langsam findet das Konzept sogar Nachahmer: In New York, London und Amsterdam sind Filmreihen entstanden. In Rio de Janeiro ist gerade das zweite Fußballfilmfestival gegründet worden. Es wird sicherlich nicht das letzte gewesen sein.

Deutschlandfunk

30.03.11

„40 Jahre Fußball in der DDR“ – Treffen Sie die Legenden des DDR-Fußballs

Am Sonntag, 3. April 2011 um 11 Uhr, versammelt sich die Fußball-Prominenz des Ostens im Neuen Rundkino Dresden! Ulf Kirsten, Hans-Jürgen „Dixie“ Dörner und 20 ehemalige Nationalspieler – insbesondere von Dynamo Dresden – sowie weitere Größen der DDR-Fußballgeschichte werden im Film und auf der Bühne vor Ort mit dabei sein!

Mit dem Film-Potpourri „40 Jahre Fußball in der DDR“ begeben Sie sich auf eine einmalige Zeitreise in die Geschichte des Ost-Fußballs von 1949 bis 1989. Die spannende und witzig erzählte Retrospektive holt die schönsten Erinnerungen an die besten Fußballerlebnisse wieder hervor. Viele der damaligen Akteure werden im Gespräch mit dem ehemaligen Dynamo-Stadionsprecher Gert Zimmermann über den Alltag vor und hinter den Kulissen des Fußballs in der DDR plaudern. Rund um die Festival-Eröffnung wird es außerdem einen Fußballtrödelmarkt geben, der zum Stöbern nach kleinen und großen Schätzen einlädt.

Fußball und Film entdecken ihre Gemeinsamkeiten – der „Fußballfilm“ hat sich mittlerweile als eigene Gattung etabliert und im Internationalen Fußballfilmfestival „11mm“ seine Plattform gefunden. Die erstaunliche Vielfalt der Filmthemen beweist, dass das gesellschaftliche Phänomen „Fußball“ weit über seine historische Dimension hinausgewachsen ist. Das Fußballfilmfestival zeigt, dass sich Sport und Kultur hervorragend ergänzen und geht in Vorbereitung auf die FIFA Frauen-WM 2011TM auf große Deutschland-Tour. Am Sonntag wird das Festival im Neuen Rundkino Dresden eröffnet.

Ihre Teilnahme zugesagt haben bereits:
Frank Lippmann, Klaus Lichtenberger, Wolfgang Oeser, Bernd Hofmann, Rainer Sachse, Udo Schmuck, Frank Richter, Frank Ganzera, Dieter Riedel, Reinhard Häfner, Werner Friese, Peter Ducke, Ulf Kirsten, Hans-Jürgen „Dixie“ Dörner, Rene Beuchel

Stadtverband Fußball Dresden e.V.

29.03.11

"Die Mozart-Nummer hat mir sehr geschadet"

[...]
"Tom meets Zizou - kein Sommermärchen"

Am Montagabend stellte er den Film "Tom meets Zizou – kein Sommermärchen" in Mönchengladbach vor, für den Regisseur Aljoscha Pause ihn auf seinem Weg in den letzten acht Jahren begleitete.

Im SPORT1-Interview spricht Thomas Broich über den Film, seine Karriere, seine Fehler, seine neue Karriere in Australien und den DFB-Gegner.

SPORT1: Sie sind in Deutschland, um Ihren Film vorzustellen. Wie lange sind Sie hier?
Thomas Broich: Ich war am Wochenende in Berlin, dann in Mainz und am Montagabend in Mönchengladbach. Ich habe jetzt sieben Wochen Urlaub, und von daher hat es sich angeboten, jetzt den Film herauszubringen.

SPORT1: Wie ist die Resonanz bisher?
Broich: Sehr, sehr positiv. Ich freue mich, dass der Film anscheinend ganz gut ankommt.

SPORT1: Liegt das Hauptaugenmerk des Films auf de fußballerischen Schiene oder geht es mehr um den Menschen Thomas Broich?
Broich: Es ist ganz klar die menschliche Ebene. Es ist ein sehr persönlicher Film. Er bewegt sich klar im Fußballgeschäft, aber Aljoscha Pause, der Regisseur, kommt in dem Film ganz nahe an mich heran. Er wirft einen Blick hinter die Kulissen, es ist ein sehr intensives Porträt.

Sport1

29.03.11

Shortkicks – Kurzfilmgala

Zum 11mm-Fußballfilmfestival gehört die Kurzfilmgala als Abschluss dazu. Am Mittwoch um 20 Uhr werden sieben Kurzfilme gezeigt und anschließend von einer Jury bewertet. Zu ihr gehört auch Dominic Peitz vom 1.FC Wundervoll, der sich im Vorgespräch sehr aufgeschlossen und interessiert zeigte.

Als kleiner Appetizer der Film “Refait”, der das Elfmeterschießen des Viertelfinals der WM 1982 zwischen Frankreich und Deutschland nachstellt.

textilvergehen

29.03.11

Was macht eigentlich…? Thomas Broich

In dieser Woche beantwortet fc-koeln.de die Frage: „Was macht eigentlich Thomas Broich?“ Der einstige Spieler des 1. FC Köln spielt heute bei Brisbane Roar in Australien, ist dort frischgebackener Meister geworden und in diesen Tagen auch noch aus einem ganz anderen Grund ein gefragter Mann.

„Tom meets Zizou – Kein Sommermärchen“

Wohl fühlte er sich aber auch in Köln und hat so noch einen Wunsch: „Es gibt immer noch viele Leute dort, die ich gerne mag. Ich würde es der Stadt und dem Verein einfach wünschen, dass sie mal annähernd in die Regionen vorstoßen, die sie eigentlich auch anstreben.“ Am vergangenen Samstag war Thomas Broich zu Gast im aktuellen Sportstudio. Dort erzählte er nicht nur von seinem neuen Lebensmut, sondern auch von dem 120-minütigen Kinofilm „Tom meets Zizou – Kein Sommermärchen“. Der Bonner Regisseur und Grimmepreisträger Aljoscha Pause hatte Broich über mehrere Jahre hinweg begleitet. Der Film feierte am 25. März 2011 als Eröffnungsfilm des achten internationalen Fußballfilmfestivals „11mm“ in Berlin Premiere.

fc-koeln.de

29.03.11

11 mm Fussballfilmfestival

Rechtzeitig zur in 90 Tagen beginnenden Frauen Fußball WM veranstaltete der Deutsche Fußball Verband im Berliner Kult Kino „Babyloon“, sowie einigen anderen Städten, das Fussballfilmfestival 11mm.

Innerhalb einer Woche wurden Filme rund um das graue Leder gezeigt. Auch diverse Star – Gäste waren vor Ort und philosophierten über die Filme, das Festival und den bevorstehenden Erfolg der anstehenden Großveranstaltung für die Zukunft des Damenfußballs.

Besonders hervorzuheben sind hier die Filme „In einer anderen Liga“ mit Ken Duken und der großartigen Karoline Herfurth, der Dokumentarfilm „Hoffenheim-Das Leben ist kein Heimspiel“ und der Besuch der Torwartlegende Sepp Maier (siehe Foto).

Das Zuschauerinteresse bei diesem Festival war ganz gut, hätte jedoch besser sein können. Man kann nur hoffen, das sich das bis zum Start der Frauen WM noch verbessert, so dass wir ausverkaufte Stadien und eine atemberaubende Atmosphäre erleben dürfen.

Präsentiert wurde das Festival wie schon erläutert vom DfB in Zusammenarbeit mit der zauberhaften Freestylekünstlerin Aylin Yaren aus Berlin, die in einem kurzen Promotionspot und auf dem Werbeplakat zeigt, was sie am Ball kann.

Alles in allem ein sehr gelungenes Festival in einer tollen Kulisse.

Jimmy14 – The Official Blog !

29.03.11

Inscrições abertas para o Cinefoot 2011

O CINEfoot 2011 recebe inscrições de curtas e longas-metragens que tenham como abordagem principal o tema “FUTEBOL”. São aceitos trabalhos produzidos em qualquer suporte ou gênero e não há restrições quanto ao ano de realização. As inscrições para as Mostras Competitivas podem ser efetuadas até 8 de abril, através do site do festival:
www.cinefoot.org.

Além de exibir uma parcela significativa da filmografia sobre o velho e popular esporte bretão, o 2º CINEfoot promove homenagens, debates e apresenta os filmes brasileiros ao mais tradicional festival da categoria em todo o mundo, o 11MM – Festival Internacional de Filmes de Futebol de Berlim, cujos organizadores já confirmaram presença no Rio de Janeiro. [...]

futebolmarketing.com.br

29.03.11

Um patrimônio cultural do futebol brasileiro

[...] Além de exibir e premiar uma parcela significativa da filmografia sobre o velho e popular esporte bretão, o 2º CINEfoot promove homenagens,debates e apresenta os filmes brasileiros ao mais tradicional festival da categoria em todo o mundo, o 11MM – Festival Internacional de Filmes de Futebol de Berlim,cujos organizadores já confirmaram presença no Rio de Janeiro. [...]

globo.com

29.03.11

„Tom Meets Zizou – Kein Sommermärchen“

Besuch bei Film-Premiere in Mönchengladbach.

Gestern Abend feierte in Mönchengladbach im Zuge des 11mm Fußballfilmfestival 2011 die Langzeit-Dokumentation „Tom Meets Zizou – Kein Sommermärchen“ von Aljoscha Pause über den Fußball-Profi Thomas Broich seine West-Premiere.

Das Team vom neblung sportsnetwork nutzte die Veranstaltung, um mit diversen Klienten am Beispiel von Thomas Broich zu lernen. „Tom Meets Zizou – Kein Sommermärchen“ ist die Beobachtung einer Fußball-Karriere mit vielen Wendungen. Die Dokumentation des Werdeganges des Sportlers & Menschen Thomas Broich in fast 10 Jahren - zusammengestellt aus über 100 Stunden Drehmaterial - empfanden alle als spannend, berührend, aber auch lehrreich.

neblung sportsnetwork

29.03.11

Int. Fußball - Einst gescheitert, jetzt gefeiert

Er kickte in Köln, Gladbach und Nürnberg. Sein Glück fand er in der Bundesliga nie. Nun ist Thomas Broich in Australien ein Held, wurde dort Meister. Seiner Karriere ist ein Film gewidmet, der vier Tage vor dem Länderspiel Deutschland - Australien seine Premiere erlebte.

Es ist wie bei einer Oscar-Verleihung in Hollywood: Der Hauptdarsteller, der Filmemacher und sein Mitarbeiterstab stehen im Scheinwerferlicht auf der Bühne des Kinos und genießen den Applaus. Die Menschen im voll besetzten Saal sind von dem Film "Tom Meets Zizou - Kein Sommermärchen" begeistert, der zur Premiere des achten internationalen Filmfestivals "11mm" im Berliner Kino Babylon gezeigt wurde. Es ist die einzigartige Langzeitstudie des Grimme-Preisträgers Aljoscha Pause, in dessen Mittelpunkt der frühere Bundesliga-Profi Thomas Broich steht.

eurosport.yahoo.com

29.03.11

In Nürnberg verzweifelt, in Brisbane wiederbelebt ‎

Auf der Flucht vor der Bundesliga hat der Ex-Club-Spieler Thomas Broich sein Glück in Australien gefunden.

[...] Es ist wie bei der Oscar-Verleihung: Der Hauptdarsteller und der Filmemacher stehen im Scheinwerferlicht auf der Bühne des Kinos und genießen den Applaus. Die Menschen im voll besetzten Saal sind von dem Film „Tom Meets Zizou — Kein Sommermärchen“ begeistert, der zur Premiere des achten internationalen Filmfestivals „11mm“ im Berliner Kino Babylon gezeigt wurde. Es ist die einzigartige Langzeitstudie des Grimme-Preisträgers Aljoscha Pause, in dessen Mittelpunkt der frühere Bundesliga-Profi Thomas Broich steht.

Nürnberger Nachrichten

29.03.11

11mm: 8. Internationales Fußballfilmfestival

Wie in den vergangenen Jahren zeigt der Verein für Sport und Kultur „Brot & Spiele e.V.' bei seinem weltweit einzigartigen Fußballfilm-Fest über 50 internationale Spiel-, Dokumentar- und Kurzfilmproduktionen rund um das Thema Fußball.

ARD Morgenmagazin

28.03.11

Thomas Broich: »Ein Teil von mir hängt immer noch am Verein«

Seit vergangener Woche befindet sich Thomas Broich in Deutschland. Der 30-Jährige, von 2004 bis 2006 in den Diensten von Borussia Mönchengladbach, spielt bekannterweise mittlerweile in Australien und wurde dort jüngst Meister mit Brisbane Roar. In diesen Tagen präsentiert der gebürtige Münchener auch in Mönchengladbach seinen Dokumentarfilm "Tom Meets Zizou - Kein Sommermärchen". Dazu weilte der Mittelfeldspieler am Montag im Borussia-Park, um im Vorfeld des Länderspiels der DFB-Elf gegen Australien den Socceroos beim Abschlusstraining einen Besuch abzustatten und sprach im Anschluss über seine Zeit der Borussia, über seinen Dokumentarfilm und über das Länderspiel.

[...] seinen Dokumentarfilm „Tom Meets Zizou", der in diesen Tagen Premiere feiert ...

Das sind ein fantastisches Projekt und ein sehr persönlicher Film. Es ist für mich sehr kräftezehrend, das Ganze jetzt auch mal gesehen zu haben. Es ist sehr, sehr persönlich, denn Joscha (Aljoscha Pause, d. Red.) ist wirklich nah an mich herangekommen. Für mich war das nochmal die Möglichkeit, meine Karriere vor mir ablaufen zu sehen und auch meine Entwicklung als Mensch. Da gab es auch so das ein oder Andere, wo ich heute sicher nicht stolz drauf bin - im Gegenteil, ich muss mich wirklich noch richtig dafür schämen.

Das schlimme ist, dass man wirklich sagen kann: Ja so war ich. Das ist nicht immer schön. Auf der anderen Seite kann ich aber auch sagen: Gott sei Dank bin ich jetzt so und nicht mehr. Das ist auch nicht ganz unverständlich. Es war auch sicherlich nicht alles schlecht. Ich hatte sicher auch gute Ansätze, habe das vielleicht dann ein bisschen überdreht. Mittlerweile würde ich gerade als Person Dinge natürlich auch anders machen.

Der Film ermöglicht mir zurückzublicken und auch noch mal zu sehen, wie es aufwärts ging und warum es dann auch gescheitert ist. Es ist schon schade. Ich habe da auf jeden Fall etwas liegen lassen. Ich hätte es mir selber schon einfacher machen können, aber am Ende bin ich irgendwie froh, dass es so gekommen ist. Ich habe viel dadurch gelernt, habe mich viel mit selber auseinandersetzten müssen und bin in Brisbane jetzt ein ziemlich glücklicher Mensch.

Insgesamt glaube ich, ist es auch keine ganz große Überraschung, dass ein junger Kerl, der so gehypt wurde, dann auch mal abgeht. Das haben wir leider Gottes minutiös dokumentiert und aufbereitet. Für mich leider Gottes, weil so jeder nochmal sehen kann, wie ich damals so war. Aber von einem anderen Standpunkt aus. Es ist ein interessantes Projekt, weil der Zuschauer dann auch die Möglichkeit bekommt, so was hautnah mitzuerleben. [...]

fohlen-hautnah.de

28.03.11

Aus der Klinik zur Party

Eine Dokumentation zeigt das Leben eines ungewöhnlichen Fußballspielers: Thomas Broich

Hätte ein Verantwortlicher des 1. FC Köln das Video schon damals gesehen, wäre Thomas Broich wohl seinen Job losgewesen. Vor drei Jahren ließ sich der Fußballprofi für die Dokumentation "Tom meets Zizou - kein Sommermärchen" filmen, die ein Berliner Kino jetzt erstmals zeigte. In der Szene gesteht der FC-Spieler lachend, dass er sich wenige Tage zuvor selbst aus dem Krankenhaus entlassen hat, obwohl einer seiner Lungenflügel zusammengebrochen war. "Ich wollte meine Katzen füttern und war kurz auf einer Party", sagt Broich. Zum Brüllen. [...]

Welt

28.03.11

Das 11mm Fußball Filmfestival

Aus Fußball und Film ist mittlerweile schon eine heftige Liebesbeziehung geworden. Auch in diesem Jahr findet das "11mm Fußballfilm festival" statt.

Denn der Ball rollt nicht nur auf dem Platz, sondern immer häufiger auch im Film. Und auch in diesem Jahr rollt beim Fußballfilmfestival wieder jede Menge. Die Filme zeigen die gesellschaftlichen und kulturellen Hintergründe des Sports, der an verschiedenen Orten zur gleichen Zeit Norm und Rebellion, Reichtum und Armut, Gemeinschaftsgefühl und Fanatismus bedeuten kann.

Es gibt Filme, Diskussionsrunden, Vorträge und zum abschluss wird mit eiern großen Gala mit viel Prominenz auch noch der beste Fußball Kurzfilm gekürt! Am Montag stehen beim Filmfest die Meister im Vordergrund! Und zwar die Berliner- und Brandenburger Handwerksmeister, die vor der EM gegen die Altmeister der deutschen Nationalauswahl antreten durften. Aus diesem Stoff ist ein Film entstanden und zur Festivalvorführung werden natürlich die ganzen "Bob der Baumeister"- Handwerksmeister erwartet!

zibb ist in der Start-Elf und läuft auf dem roten Teppich auf!

rbb - zibb

28.03.11

„Das Mozart-Image hat meine Karriere versaut“

Thomas Broich galt als talentiert, konnte sich in der Bundesliga dennoch nicht durchsetzen. Jetzt spielt er als einziger Deutscher in der australischen A-League. Vor dem Testspiel gegen Australien spricht er im Interview über sein Scheitern und den Fußball in „Down Under“.

In der vergangenen Woche feierte der Dokumentarfilm „Tom meets Zizou - Kein Sommermärchen“ in Berlin Premiere. Er zeigt die Karriere des Fußballprofis Thomas Broich. Der galt einst als Riesentalent bei Borussia Mönchengladbach, spielt heute aber im besten Fußballalter in Australien. Dort wurde er kürzlich mit Brisbane Roar Meister.

Vor dem Länderspiel am Mittwoch zwischen Deutschland und Australien spricht der 30 Jahre alte Profi über den Fußball in Down Under, die harte Gangart in der Liga und die Erwartungen der Fans an seinen Landsmann Holger Osieck als Nationaltrainer. [...]

FAZ

28.03.11

Weltmeister im Anflug

Mit einem furiosen Auftakt, einer Weltpremiere und und illustren Gästen wie Thomas Broich, Ansgar Brinkmann und Michael Oenning startete am vergangenen Freitag das Internationale Fussballfilmfestival 11mm. Heute, am Montag, den 28. März 2011, erwarten die Veranstalter von Brot und Spiele e.V. einen weiteren Stargast: Fussballlegende und Weltmeistertorwart von 1974 Sepp Maier wird das Festival besuchen und vor dem Kino Babylon ueber den grünen Teppich schreiten.

Am Mittwoch, den 30. Maerz 2011, enden die Fussballfestspiele mit der legendären shortkicks-Gala, die von rbb-Moderatorin Cathrin Bonhoff moderiert wird. Gemeinsam mit dem Publikum kürt eine prominent besetzte Jury den besten Fussballkurzfilm des Jahres. Mitglieder der Jury sind die Regisseurin Sung-Hyung Cho ('Full Metal Village'), der Fussballprofi Dominic Peitz (1. FC Union), der Regisseur Sebastian Grobler ('Der ganz grosse Traum'), der 11Freunde-Chefredakteur Philipp Köster sowie der Schauspieler und vierfache Grimme-Preisträger Joerg Schüttauf.

Nach dem Berliner Festival zeigen die Veranstalter als Teil des von der DFB-Kulturstiftung gefoerderten Kulturprogramms anlässlich der FIFA-Frauen WM 2011 Film-Highlights auf der 11mm -Tournee durch alle acht weiteren WM-Austragungsstädte.

Regie.de

28.03.11

Under the radar: the 8th International Football Film Festival!

It was a (relatively) boring weekend in the world of football as all the top leagues took international breaks. However, in Berlin there has been a wonderful festival of footy going on: the 8th International Football Film Festival, which started on March 25th and runs until the 30th. 2011 is the year of the Women’s World Cup in Germany, so the festival pays special tribute to the women’s game, as well as ‘International Novelties’ and ‘Football Films for Children and Youth’. Check the festival’s website for all the info about what’s showing, but below are the five films I think add a bit of beauty to the game.

1. Johan Primero
2. Referees at work
3. Ojos Rojos
4. The Best Women In The World
5. Argentina Futbol Club

A football report

28.03.11

Sepp Maier zu Gast bei 11mm

Mit einem furiosen Auftakt, einer Weltpremiere und illustren Gästen wie Thomas Broich, Ansgar Brinkmann und Michael Oenning startete am Freitag im Berliner Kino Babylon das Internationale Fussballfilmfestival 11mm. [...]

filmecho

28.03.11

WM-Kulturprogramm gestartet

Das kulturelle Rahmenprogramm zur Fußball-WM der Frauen in Deutschland (26. Juni bis 17. Juli) hat begonnen. [...]

Foto-Ausstellungen werden etwa in Dresden und Berlin gezeigt, Fußball-Skulpturen und Flaggen-Installationen sollen in Leverkusen, Frankfurt und Sinsheim zu sehen sein. Dazu kommen überregionale Projekte zur Geschichte des Frauenfußballs wie das Filmfestival «11mm», die multimediale Ausstellung «Pionierinnen des deutschen Frauenfußballs» und das Bühnenprogramm «Gegnerinnen-Aufklärung» der Heinrich-Böll-Stiftung. Die Poetry-Slam-Tour «Slam the WM!» bringt den Frauenfußball in die Bars und Clubs.

Kölner Stadtanzeiger

27.03.11

Int. Fußball - Einst gescheitert, jetzt gefeiert

Er kickte in Köln, Gladbach und Nürnberg. Sein Glück fand er in der Bundesliga nie. Nun ist Thomas Broich in Australien ein Held, wurde dort Meister. Seiner Karriere ist ein Film gewidmet, der vier Tage vor dem Länderspiel Deutschland - Australien seine Premiere erlebte.

Es ist wie bei einer Oscar-Verleihung in Hollywood: Der Hauptdarsteller, der Filmemacher und sein Mitarbeiterstab stehen im Scheinwerferlicht auf der Bühne des Kinos und genießen den Applaus. Die Menschen im voll besetzten Saal sind von dem Film "Tom Meets Zizou - Kein Sommermärchen" begeistert, der zur Premiere des achten internationalen Filmfestivals "11mm" im Berliner Kino Babylon gezeigt wurde. Es ist die einzigartige Langzeitstudie des Grimme-Preisträgers Aljoscha Pause, in dessen Mittelpunkt der frühere Bundesliga-Profi Thomas Broich steht.

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eurosport.yahoo.com

27.03.11

Tom meets Zizou – Kein Sommermärchen

Der Film "Tom meets Zizou – Kein Sommermärchen" beinhaltet laut der Homepage des Fußballfilmfestivals "11mm" folgendes:

Seit knapp 10 Jahren begleitet Filmemacher Aljoscha Pause nun die Karriere des ungewöhnlichen Fußballers Thomas Broich. Nach Jahren bei Gladbach, Köln und Nürnberg verließ der unzufrieden die Bundesliga und fand sein Glück beim australischen Erstligisten Brisbane Roar, wo er zum Publikumsliebling wurde. Eine bemerkenswerte Dokumentation über Hoffnungen, Erfolg und grandioses Scheitern. 11mm

Einige Ausschnitte gab es gestern im ZDF-Sportstudio, wo Broich auch Gast war. Der Film scheint wirklich interessant zu sein.

Nachdem ich die Homepage des Regisseurs Aljoscha Pause durchsucht habe und auch sonst die Infos über den Film eher knapp waren, habe ich herausgefunden, dass das Fanprojekt Mönchengladbach den Film morgen zeigt. Ansonsten konnte ich aber nichts über weitere Aufführungen herausfinden.

Wird der Film vielleicht auch in Dortmund gezeigt oder hat vielleicht doch jemand Infos über den Start im Fernsehen?

Und hat den Film jemand in Berlin bei der Weltpremiere gesehen und kann was dazu sagen?

schwatzgelb.de

27.03.11

Beim Club war Broich am Boden

Es ist wie bei einer Oscar-Verleihung in Hollywood: Der Hauptdarsteller, der Filmemacher und sein Mitarbeiterstab stehen im Scheinwerferlicht auf der Bühne des Kinos und genießen den Applaus. Die Menschen im vollbesetzten Saal sind von dem Film „Tom Meets Zizou – Kein Sommermärchen“ begeistert, der zur Premiere des achten internationalen Fußballfilm-Festivals „11mm“ im Berliner Kino Babylon gezeigt wurde.

[...]

Nürnberger Zeitung

27.03.11

Thomas Broich findet sein Glück

Er kickt in Köln, Gladbach und Nürnberg,doch sein Glück findet er in der Bundesliga nie. Deshalb zieht es Thomas Broich 2010 "maximal weit weg" aus Deutschland, nach Australien. "Down under" wird der Mittelfeldspieler doch noch zum Fußball-Helden. Ein außergewöhnlicher Film zeichnet diese ungewöhnliche Karriere nach.

Es ist wie bei einer Oscar-Verleihung in Hollywood: Der Hauptdarsteller, der Filmemacher und sein Mitarbeiterstab stehen im Scheinwerferlicht auf der Bühne des Kinos und genießen den Applaus. Die Menschen im voll besetzten Saal sind von dem Film "Tom Meets Zizou - Kein Sommermärchen" begeistert, der zur Premiere des achten internationalen Filmfestivals "11mm" im Berliner Kino Babylon gezeigt wurde. Es ist die einzigartige Langzeitstudie des Grimme-Preisträgers Aljoscha Pause, in dessen Mittelpunkt der frühere Bundesliga-Profi Thomas Broich steht.

n-tv.de

27.03.11

Thomas Broich hat in Australien sein Glück gefunden

Er kickte in Köln, Gladbach und Nürnberg. Sein Glück fand er in der Bundesliga nie. Nun ist Thomas Broich in Australien ein Held, wurde dort Meister. Seiner Karriere ist ein Film gewidmet, der vier Tage vor dem Länderspiel Deutschland - Australien seine Premiere erlebte.

Es ist wie bei einer Oscar-Verleihung in Hollywood: Der Hauptdarsteller, der Filmemacher und sein Mitarbeiterstab stehen im Scheinwerferlicht auf der Bühne des Kinos und genießen den Applaus. Die Menschen im voll besetzten Saal sind von dem Film «Tom Meets Zizou - Kein Sommermärchen» begeistert, der zur Premiere des achten internationalen Filmfestivals «11mm» im Berliner Kino Babylon gezeigt wurde. Es ist die einzigartige Langzeitstudie des Grimme-Preisträgers Aljoscha Pause, in dessen Mittelpunkt der frühere Bundesliga-Profi Thomas Broich steht.

Pause begleitete den früheren U21-Nationalspieler neun Jahre lang mit der Kamera vom oberbayrischen Burghausen über Mönchengladbach, Köln, Nürnberg bis ins australische Brisbane. Der Film ist kein Gradmesser für sportliche Erfolge oder Misserfolge. Er offenbart vielmehr einen tiefen, offenen und schonungslosen Blick hinter die Kulissen des Fußballgeschäfts, dessen Mechanismen Broich nicht akzeptiert und an denen er fast zerbricht.

Frankfurter Neue Presse

27.03.11

Dauerhoch in Down under

In Deutschland hat der Fußballprofi Thomas Broich kein Glück gehabt, weder bei Borussia Mönchengladbach noch beim 1. FC Köln oder beim 1. FC Nürnberg. Erst in Australien hat der 30-Jährige, der schon Symptome von Depression zeigte, zu sich selbst gefunden.

Thomas Broich wirkt hilflos, als er 2010 in die Kamera des Bonner Filmemachers Aljoscha Pause blickt. Er ist beim 1. FC Nürnberg angelangt, längst ist die Zeit vorbei, in der Broich als kommender Nationalspieler galt. Es ging schleichend abwärts, 2006 in Mönchengladbach, danach in Köln. Nun glaubt er, in Nürnberg endgültig das Fußballspielen verlernt zu haben, allein der Gedanke an Training lässt seine Beine schwer werden. Er lebt in einer Stadt, in der er nicht leben will. Er arbeitet in einer Branche, deren Regeln er nicht akzeptiert. Er zeigt Symptome einer Depression, er verachtet seinen Beruf. Er kann nicht mehr.

Zu diesem Zeitpunkt, 2010, hätte die Langzeitdokumentation von Thomas Broich und Aljoscha Pause mit einer vertrauten Botschaft enden können: Spieler, die sich anders geben, die nicht alles mitmachen wollen, sind in der Ergebnisfabrik Bundesliga zum Scheitern verurteilt. Seit 2003, seitdem Broich als 22-Jähriger bei Wacker Burghausen auffiel, begleitete ihn Pause immer wieder mit der Kamera. Ihr Plan: Der Blick hinter die Kulissen einer Karriere, offen, schonungslos.

Die Bundesliga ist eine Illusion

Am Freitag feierte der Film nun in Berlin beim Fußballfilmfestival 11mm Premiere: „Tom Meets Zizou – Kein Sommermärchen“. Der Titel geht auf eine frühere E-Mail-Adresse Broichs zurück, auf seine Begeisterung für Frankreichs Idol Zinédine Zidane. Regisseur Aljoscha Pause hat mehr als hundert Stunden Material gedreht. Entstanden ist dann doch keine Studie des Scheiterns. Eher eine Wegbeschreibung aus gefühlter Ausweglosigkeit.

Wer Broich, mittlerweile 30, in diesen Tagen gegenüber sitzt, erlebt einen selbstbewussten Mann, der mit sich im Reinen ist und der entspannt mit seiner Vergangenheit umgehen kann. Anfangs wurde Broich von Medien als „Mozart mit der Kugel“ hofiert, als Intellektueller, der Dostojewski liest, Klavier spielt, töpfert – während Mitspieler in Waffenmagazinen blättern. „Ich war sehr eitel, ich dachte, ich könnte den Fußball auf meine Art revolutionieren“, sagt Broich. „In meiner Naivität habe ich nicht begriffen, dass dadurch eine Fallhöhe entsteht. Ich habe aus dem Auge verloren, dass ich in erster Linie Fußballer bin.“

Das Bild, das Medien von ihm entworfen hatten, legten sie ihm negativ aus, als der Erfolg ausblieb. Broich war in seinen Teams isoliert, fühlte sich verletzt. Sein Freund und Trainer in Nürnberg, Michael Oenning, sagt im Film, wer sich im Fußball anders gibt, werde schnell als Gefahr wahrgenommen. Broich beschreibt die Branche als Illusion, in der man verschiedene Rollen annehmen muss. Er wollte wieder selbst navigieren und flüchtete − so weit weg wie möglich.

Wie ein Rausch

2010 ist Broich nach Australien gewechselt, zu Brisbane Roar. Er spielte groß auf, blieb mit seinem Team 27 Spiele ungeschlagen, wurde Meister. Doch diese Koordinaten sind für ihn nicht entscheidend. „Ich bin glücklicher, als ich es in den Bundesliga je war“, sagt Broich. „Jetzt kann ich Fußball wirklich genießen. Vor 50 000 Zuschauern in der Bundesliga gefeiert zu werden, ist wie ein Rausch – ein kurzer Rausch. In Australien befinde ich mich eher in einem positiven Dauerzustand. In Australien hören die Kollegen wirklich zu, der Austausch ist intensiver, menschlicher.“

Frankfurter Rundschau

27.03.11

Thomas Broich: Ich hatte eine Fußball-Depression

Von der Meisterfeier in Australien auf die Leinwand beim Internationalen Fußballfilmfestival „11mm“ in Berlin. Thomas Broich (30) ist zurück in Deutschland. In dem Land, wo er neben Schweinsteiger und Podolski mal als Hoffnungsträger der Nationalelf galt. In dem Land, wo er aber auch die Lust auf seinen Sport komplett verlor.

„Ich hatte eine Fußball-Depression“, erzählt er in dem Film „Tom meets Zizou“ (kommt im Frühsommer in die Kinos), in dem er der Hauptdarsteller ist.

Bei der Premiere im Berliner „Babylon“ (mit Freund und HSV-Trainer Michael Oenning) erzählt er BILD am Sonntag: „Ich hatte einfach keinen Bock mehr. Es ging nicht. In meinem Umfeld hat die Fußball-Depression keiner mitbekommen. Ich selbst war mir darüber nicht mal im Klaren.“

Bild am Sonntag

27.03.11

Huch! Peitz als Filmstar ...

Unions knallharter Abräumer als Jury-Mitglied
Eigentlich wollten Marcel Höttecke und Dominic Peitz vom Zweitligisten 1.FC Union nur im Auftrag von TV-Sender Sport1 einen Fan überraschen. Doch auch für Peitz hatte der Abend etwas Verblüffendes. Am Ende hatte er einen Job als Jurymitglied beim Fußballfilm-Festival 11mm.

Im Foyer des Kinos Babylon trafen sich Unionfan und Spieler. Dort findet bis Mittwoch das 11mm-Festival statt. Jochen Lohmann vom Festivalteam ergriff die Gelegenheit, fragte Peitz, ob der sich in die Jury des Festivals einwechseln lassen wolle. Und der sagte zu.

"Ich weiß gar nicht, was da auf mich zukommt. Aber ich lasse mich mal überraschen.", gab Peitzer zu. In den nächsten Tagen wird er sich intensiver mit dem Thema Fußballfilm beschäftigen. "Ich habe bisher nur ‚Das Wunder von Bern' und das ‚Sommermärchen' gesehen."

Lohmann erklärt die Aufgabe: "Die Juroren bewerten auf der Abschlussgala am Mittwoch Abend Kurzfilme zum Thema Fußball. Sie vergeben Punkte wie beim Grand Prix. Außerdem werden an dem Abend auch die Festivalpreise für die besten Filme überreicht."

Für Peitz eine ganz neue Erfahrung: "Ich war schließlich noch nie in einer Jury." Am Mittwoch wird er unter anderem Tatort-Kommissar Jörg Schüttauf oder Regisseur Sebastian Grobler ("Der ganz große Traum") als Kollegen begrüßen dürfen. Peitz freut sich: "Das wird bestimmt spannend. Mal sehen, ob ich mich in den Filmen auch etwas selbst wiederfinde."

Für die Fans der Eisernen gibt es noch einen extra Leckerbissen. Am Dienstag (17.45 Uhr) wird die Dokumentation über den Stadionbau der Unioner ("Eisern vereint") gezeigt, die letztes Jahr den Publikumspreis gewann. Auch zwei, drei andere Spieler von Union werden zu der Vorführung kommen.

Berliner Kurier

26.03.11

«Ich bin aus Deutschland geflohen»

Er war in der Bundesliga mental und sportlich am Boden und fand in Australien sein Glück. Nun ist eine Langzeit-Doku über Thomas Broichs ungewöhnliche Karriere erschienen. Mit news.de spricht er über peinliche Lebensphasen und die Bürde seines Spitznamens.

Kino Babylon, Berlin-Mitte: Auch etwa eine Stunde nach Ende des Films ist Thomas Broich sichtlich bewegt. Beim Verlassen des Kinosaals fragt er unsicher: «War ganz schön privat, oder?» Über acht Jahre hinweg wurde der Fußballprofi von Regisseur Aljoscha Pause mit der Kamera begleitet. Das Ergebnis ist eine einzigartige Langzeit-Dokumentation von beeindruckender Intensität. So hautnahe Innenansichten aus dem Profi-Geschäft sind ein Novum. Zur Eröffnung der achten Auflage des Fußballfilm-Festivals 11mm feierte Tom meets Zizou - Kein Sommermärchen Premiere.

news.de

26.03.11

Tom Meets Zizou

Wie ich schon vermutete, ist der Film "Tom Meets Zizou", der beim 11mm-Fußballfilmfestival zu sehen ist, eine Köstlichkeit.
Ich habe einen überragenden zweistündigen Film gesehen, es gab mehrfach Szenenapplaus in der Vorstellung! Tolle Musik, grandiose Bilder, schön erzählt - die Geschichte holt den Zuschauer einfach ab! Natürlich ist der Streifen nur etwas für Leute, die den Fußballsport lieben und was davon verstehen! Er wird heute um 18 Uhr im Babylon noch einmal aufgeführt!

Über Thomas Broich berichtet Aljoscha Pause (Grimme-Preisträger 2010), der den außergewöhnlichen Fußballer seit 2003 begleitet und ihn am Freitag in einer Weltpremiere vorstellte. Den Typen kannte und mochte man ja bereits aus seiner Gladbacher Zeit als hochtalentierten Sportler, der erstaunlich eloquent und intelligent auftrat. Außerdem spielte er Klavier (die Medien verpassten ihm den Kampfnamen "Mozart") und las (und nicht nur den Kicker). Seine Mutter wird so zitiert: "Jetzt habe ich schon ein so gescheites Kind, und dann muss es ein Fußballspieler werden..."
Nun wird im Kino ein total ehrlicher und heute geradezu demütiger Mensch porträtiert, der eine unglaublich interessante Entwicklung zeigt. Vom Kapitän der Deutschen Nachwuchsnationalmannschaft, der vor wenigen Monaten eine ausgewachsene Depression erlebte, zu einem Mann, der in der Fremde (in Australien) seine menschliche und sportliche Zufriedenheit gefunden hat.
Es werden tiefe Einblicke in den Bundesligaalltag und das Leben eines Stars außerhalb des Platzes gewährt. Spektakulär sind die Aussagen über Trainer (Advokaat, Daum), die ihm die Freude am Spiel genommen haben. Wahnsinnig freundlich und klug erschien Michael Oenning, sowohl im Film als auch bei der Premierenvorstellung.Der Mensch Broich kommt schon als tragischer Held daher, der er gern ist... Ein wunderbares Bild, von dem ich schon so lange träume, wurde endlich wahr: Ein Profi fährt mit dem Fahrrad zum Training (das gab es zuvor nur von Marco Bode).

Ich habe mir Zitate von Thomas Broich aufgeschrieben:
"Vor Zidanes Fußballspiel steht man wie vor einem Kunstwerk."
"Vielleicht wohnt mir der Wille zum Scheitern inne."
"Fußball ist ein Kunstgewerbe und als solches soll es auch betrieben werden."

"Tom Meets Zizou" hat mir einen neuen Lieblingsspieler beschert...

Kulturtipp

25.03.11

Alles außer Sommermärchen

Das 8. Internationale Fußballfilmfestival im Babylon zeigt Spiel- und Dokumentarfilme rund um Glanz und Elend des Populärsports. Es sind Geschichten von erschöpften Profis und den Träumen afrikanischer Jungs.

Sieg und Niederlage liegen beim Fußball nicht weit auseinander. Gemeinschaftsgefühl und Fanatismus, gefeierte Helden und tragische Verlierer: Der Mannschaftssport bewegt und provoziert weit über das Sportliche hinaus.

Mit Fußball als kulturellem und gesellschaftlichem Phänomen beschäftigt sich das 8. Internationale Fußballfilmfestival "11 mm". Bis zum 30. März zeigt das Kino Babylon dazu fast 50 Spiel- und Dokumentarfilme. Die widmen sich nicht nur den heroisch-männlichen Aufstiegsgeschichten, sondern auch dem weniger beachteten Frauenfußball - und den Schattenseiten des populären Sports.

Zum Festivalauftakt am Freitagabend zeigt das Babylon Aljoscha Pauses "Tom Meets Zizou". Der Film erzählt die Geschichte des Fußballprofis Thomas Broich. Der Untertitel "Kein Sommermärchen" deutet an, dass die Karriere Broichs nicht glücklich verlaufen ist. Die Langzeitdokumentation erzählt die Geschichte eines Fußballers, der ein ganz großer hätte werden können. Der kurz davor stand, für die Nationalmannschaft zu spielen, und dann gnadenlos gescheitert ist an einem System, das keinen Platz lässt für nachdenkliche, sensible Charaktere. Für Spieler, die den Fußball lieben, aber eigene Standpunkte vertreten und sich nicht verbiegen wollen. [...]

Wie nah Erfolg und Elend im Fußball beieinanderliegen, zeigt auch Suridh Hassans "Soka Afrika". Der Film dokumentiert die Schicksale zweier junger afrikanischer Spieler. Der eine, Kermit Erasmus, hat den Durchbruch geschafft. Er spielt in der holländischen Liga für Feyenoord Rotterdam, der Profi-Traum ist für ihn wahr geworden. Ndomo Sabo dagegen landet nach einem verpatzten Probetraining in Paris auf der Straße. Er ist einer von vielen jungen afrikanischen Spielern, die von angeblichen Fußballscouts nach Europa verschleppt werden.

In der Hoffnung auf Ruhm und Erfolg verkauft die Familie ihre gesamte Habe, um dem Sohn einen Flug nach Frankreich zu ermöglichen. Dort angekommen, ist der Scout mit dem Geld verschwunden. Ndomo steht allein da - wie viele andere, die sich dann nicht mehr nach Hause trauen. Zu groß ist die Schande zurückzukehren, ohne etwas erreicht zu haben.

Was diesen Film auszeichnet, ist seine Objektivität. Er sucht nicht nach Schuldigen, bleibt neutral. "Wir wollten einfach die Wahrheit zeigen. Urteilen sollen die Zuschauer", erklärt Simon Laub, Produzent von "Soka Afrika". Am Ende des Festivals wird das Publikum darüber entscheiden, welcher Film die "Goldene 11" für den besten Fußballfilm 2011 verdient hat. Verlierer dürfte es hier kaum geben.

taz

25.03.11

Tom meets Zizou – Kein Sommermärchen

Aljoscha Pause hat Thomas Broich sieben Jahre lang mit der Kamera begleitet. Die Essenz aus über 100 Stunden Drehmaterial ist das großartige Porträt »Tom meets Zizou – Kein Sommermärchen«. Wir besuchten Pause in der Endphase der Produktion.

Für Thomas Broich schließt sich am Samstagabend ein Kreis. Er wird dann im »Aktuellen Sportstudio« sitzen und mit Michael Steinbrecher über seine erste Saison beim frischgebackenen australischen Meister Brisbane Roar plaudern. Und er wird Auskunft darüber geben, was sich in den letzten sieben Jahren alles getan hat im Leben des Fußballers Thomas Broich.

Im Mai 2004 – sein Klub Borussia Mönchengladbach hatte trotz eines 1:3 bei Borussia Dortmund gerade den Klassenerhalt perfekt gemacht – war er schon einmal auf dem Mainzer Lerchenberg gewesen: Damals zerschellte Johannes B. Kerner an Broich mit der Frage, ob er – der mit den großen Anlagen, der kommende Nationalspieler – ein Hoffnungsträger sein wolle. Nein, antwortete Broich daraufhin betont lapidar, darauf habe er nun wirklich keinen Bock.

Eröffnungsfilm des 11mm-Festivals


Es ist eine flüchtige Szene des Dokumentarfilms »Tom meets Zizou – Kein Sommermärchen«, aber sie macht deutlich, dass Thomas Broich sich auch in dieser frühen Phase der Karriere nicht vor irgendeinen Karren der fußballdeutschen Öffentlichkeit spannen lassen wollte. »Thomas wurde damals in einem Atemzug mit Schweinsteiger und Podolski genannt«, sagt Regisseur Aljoscha Pause. »Ich hatte 2002 den Wunsch, einen jungen Profi über einen längeren Zeitraum zu begleiten, am besten bis zur WM 2006.«

Eine Woche vor der Uraufführung beim 11mm-Festival steckt der mit dem Grimme-Preis ausgezeichnete Filmemacher noch mitten im Prozess der Fertigstellung. Der Kommentar fehlt noch, am Nachmittag soll der Sprecher vorbeikommen in Pauses Haus im Süden Bonns. Auch fertig geschnitten ist das epische 120-Minuten-Porträt noch nicht. Auf der Zielgerade muss Pause seinen Film zwar nicht mehr umwerfen, aber ein kleines Kapitel hinzufügen. Pause wartet noch auf die Bilder des großen Endspiels vom australischen Senders »Fox Sports«. Ein paar Tage, bevor »Tom meets Zizou« in Berlin das Fußballfilm-Festival eröffnen soll. Doch von Hektik ist keine Spur im Schneideraum. Bevor wir uns die Rohfassung anschauen, greift Pause seinen Gedanken wieder auf. »Als ich mit Thomas ein paar Aufnahmen für ein Fernsehmagazin machte, wusste ich, dass er der Protagonist meines Films werden soll. Er machte trotz seiner jungen Jahre einen besonderen Eindruck auf mich. Dass ich ihn so lange begleiten würde, davon bin ich allerdings nicht ausgegangen.«

[...] Der Film feiert heute Abend um 19:30 Uhr auf dem 11mm-Fußballfilmfestival seine Weltpremiere. Zu Gast sind u.a. Aljoscha Pause (Regisseur »Tom meets Zizou«), Thomas Broich (Hauptdarsteller) und Stefan Frühbeis (Ex-Wacker Burghausen).

11Freunde

25.03.11

AUSFLUG

Michael Oenning hatte es nach dem gestrigen Nachmittagstraining eilig, düste zügig nach Berlin. Der Trainer zählte zu den geladenen Gästen des achten Internationalen 11mm-Fußballfilmfestivals.

Hamburger Morgenpost

25.03.11

Filmfestival "11mm": Broich-Doku von Grimme-Preisträger Pause

Der Grimme-Preis ist eine Art Oscar für die deutschen Fernseh-Schaffenden. Die Auszeichnung honoriert Fernsehsendungen und -leistungen ausgezeichnet, die für die Programmpraxis vorbildlich und modellhaft sind. Es geht nicht um Blockbuster, sondern um schlaue, aber fesselnde Beiträge. Aljoscha Pause hat seinen Grimme für „Tabubruch – Der neue Weg von Homosexualität im Fußball“, eine im Deutschen Sport-Fernsehen (DSF) gezeigte Dokumentation, erhalten. Doch ein aktuelles Projekt liegt Pause noch mehr als der „Tabubruch“ am Herzen.

„Tom Meets Zizou - Kein Sommermärchen“ heißt die Filmdokumentation, die sich mit dem einzigartigen Werdegang des Fußballprofis und Menschen Thomas Broich beschäftigt. Der Film eröffnet heute in Berlin im Kino BABYLON das Internationale 11mm-Filmfestival, das in diesem Jahr seine achte Auflage erlebt. „Elf Millimeter“, diese Message ist klar, es geht um Film und Fußball. „Das ist kleines, feines Festival, das mir immer schon gut gefallen hat. Dass mein Film dort eine so gute Rolle spielen darf, finde ich total toll“, sagt Pause.

Broich, inzwischen 30 Jahre alt, ist kürzlich in Australien mit Roar Brisbane Meister geworden. Pause, der 39 Jahre alte Bonner, hat auch sein Meisterstück gemacht. Die Kulturstiftung des Deutschen Fußball-Bundes (DFB) hat in gewissem Sinne dabei mehrfach Hilfestellungen geleistet. Sie hat das Pause-Projekt unterstützt. „Es war eine große Kooperation“, sagt der Journalist. Nicht unwesentlich für die sportlichen Aspekte des Films war auch die Genehmigung des DFB, Pause die Rechte an Livebildern von Bundesliga- und Pokalspielen mit Broich zu überlassen. Und schließlich fördert die Kulturstiftung des DFB fördert auch das 11mm-Filmfestival, eine Mini-Berlinale für Fußball-Filme, die zum Kulturprogramm „Spielraum 2011“ anlässlich der Frauen-Weltmeisterschaft gehört. 11mm geht auf Tour durch die Spielorte der Frauen-WM. „Tom Meets Zizou – Kein Sommermärchen“ ist am Montag in Mönchengladbach zu sehen. Ex-Borusse Broich ist dabei.

DFB

25.03.11

"Ich habe Verachtung gegenüber meinem Beruf gespürt"

Thomas Broich gab sich als kickender Philosoph. Als das zur Bürde wurde, floh er und fand sein Glück in Australien. Nun erzählt ein Film seine Geschichte.

Im Fußball gehe es auch darum, seinen Willen durchzusetzen, "und wenn es der Wille zum Scheitern ist". Vermutlich könnte Thomas Broich seine Laufbahn kaum treffender beschreiben als mit diesem Satz. Bei Borussia Mönchengladbach galt er 2004 als angehender Nationalspieler. Er präsentierte sich als der kickende Philosoph, der Klassiker las, Klavier spielte, Miniaturen von griechischen Tempeln töpferte. Er gefiel sich darin, anders zu sein, doch das Anderssein wurde zu einer Bürde, als der Erfolg ausblieb. In Gladbach, in Köln, 2010 in Nürnberg spürte er Symptome einer Depression. Er glaubte das Spielen verlernt zu haben.
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Diese Karriere wird nun in einem Kinofilm aufgearbeitet: Tom Meets Zizou - Kein Sommermärchen. Neun Jahre lang hatten sich Broich und der Bonner Filmemacher Aljoscha Pause immer wieder getroffen. Mehr als hundert Stunden Material verdichtete der Grimme-Preisträger Pause zu einer geistreichen Studie einer oft geistlosen Branche. Mit Brüchen, Wendungen, Lehren – und einem heilsamen Finale: Broich zerbricht nicht, er wählt einen Neustart in Australien, fernab des Bundesliga-Zirkus. Mit Brisbane Roar bleibt Broich in dieser Spielzeit 27 Spiele ungeschlagen, wird am Ende Meister. [...]

Tom Meets Zizou feiert an diesem Freitag beim Berliner Fußballfilmfestival 11mm Premiere.

Zeit online

25.03.11

"Ich mag die Bundesliga - aus der Entfernung"

Thomas Broich wirkt hilflos, als er 2010 in die Kamera des Bonner Filmemachers Aljoscha Pause blickt. Er ist beim 1. FC Nürnberg angelangt, längst ist die Zeit vorbei, in der Broich als angehender Nationalspieler galt. Es ging schleichend abwärts, 2006 in Gladbach, danach in Köln. [...]

Zu diesem Zeitpunkt, 2010, hätte die Langzeitdokumentation von Thomas Broich und Aljoscha Pause mit einer vertrauten Botschaft enden können: Spieler, die sich anders geben, die nicht alles mitmachen wollen, sind in der Ergebnisfabrik Bundesliga zum Scheitern verurteilt. Seit 2003, seitdem Broich als 22-Jähriger bei Wacker Burghausen auffiel, begleitete ihn Pause immer wieder mit der Kamera. Ihr Plan: der Blick hinter die Kulissen einer Karriere, offen, schonungslos.

An diesem Freitag feiert der Film nun in Berlin beim Fußballfilmfestival 11mm Premiere: «Tom Meets Zizou - Kein Sommermärchen». Der Titel geht auf eine frühere Email-Adresse Broichs zurück, auf seine Begeisterung für Frankreichs Idol Zinédine Zidane. Pause hat mehr als hundert Stunden Material gedreht. Entstanden ist dann doch keine Studie des Scheiterns. Eher eine Wegbeschreibung aus gefühlter Ausweglosigkeit.

Aachener Nachrichten

25.03.11

Fußball im Großformat

Ein heißer Tipp für das bundesligafreie Wochenende: In Berlin steigt die achte Auflage des Fußballfilm-Festivals 11mm. Einer der Höhepunkte der insgesamt 58 Filme ist die Langzeit-Doku über die etwas andere Karriere von Profi-Kicker Thomas Broich.

[...]

Diese kinoreife Geschichte ist tatsächlich passiert und wird am heutigen Freitagabend auf der großen Leinwand aufgeführt. Der Regisseur Aljoscha Pause hat Broich seit 2003 begleitet und zeigt in seiner Langzeitdoku Tom meets Zizou Broichs abenteuerliche Geschichte. Mit diesem Film wird am heutigen Freitagabend (Beginn: 19.30 Uhr) die achte Auflage des internationalen Fußballfilm-Festivals 11mm in Berlin eröffnet. Im Anschluss diskutieren Wegbegleiter Broichs wie Hamburgs derzeitiger Cheftrainer Michael Oenning und Ansgar Brinkmann über die Thematik.

Laut Programmheft ist der Film ein «Mahnmal für empfindsame Fußballer, die sich vom erfolgssüchtigen Männerkosmos Bundesliga nicht länger verbiegen lassen». Als einen der Höhepunkte beschreibt Regisseur Pause im Gespräch mit news.de «die Hauptwendung zum Ende des Films: Thomas' totale Krise in Nürnberg und der fast schon unglaubliche Schlussakkord mit Meistertitel und zweitem Platz bei der Wahl zu Australiens Fußballer des Jahres. Vor allem aber die von diesem sportlichen Erfolg unabhängige innere Genesung und Versöhnung, die Thomas Down Under vollzogen hat.»

Doch Tom meets Zizou ist nur einer von insgesamt 58 Filmen, die an den sechs Festival-Tagen gezeigt werden. Lars Schepull vom Veranstalter hebt neben dem Eröffnungsfilm noch zwei weitere Höhepunkte des Wochenendes hervor. Im Rahmen des Schwerpunkts zum Thema Frauenfußball zeigt der Film Hana, dul, sed ... der österreichischen Regisseurin Brigitte Weich die bewegende Geschichte von vier Fußballerinnen aus Nordkorea, die sich mit ihrem Team in die Weltspitze vorkämpfen. Als es jedoch um die Qualifikation für die Olympischen Spiele geht, werden die vier Spielerinnen nicht mehr aufgestellt. Laut Schepull zeigt der Film «beeindruckende Innenansichten eines Teams, die man so noch nicht gesehen hat».

Und auch die im letzten Jahr beim Filmfestival in Cannes gefeierte Dokumentation The two Escobars über das Leben und den Tod des kolumbianischen Fußballers Andrés Escobar, der nach einem Eigentor bei der Weltmeisterschaft in den USA 1994 von Drogenbossen hingerichtet wurde, gehört zu den eindringlichsten Filmen, die während des Festivals gezeigt werden.

news.de

25.03.11

11mm – 8. Internationales Fußballfilmfestival

Bereits zum achten Mal findet vom 25. bis 30. März 2011 in Berlin „11mm – Das Internationale Fußballfilmfestival“ statt.

Wie in den vergangenen Jahren zeigt der Verein für Sport und Kultur „Brot & Spiele e.V.“ bei seinem weltweit einzigartigen Fußballfilm-Fest über 50 internationale Spiel-, Dokumentar- und Kurzfilmproduktionen rund um das Thema Fußball.

Im Jahr der FIFA Frauen-WM 2011 in Deutschland stehen neben den internationale Neuerscheinungen und Kinder- und Jugend-Fußballfilmen besonders Filme rund um den Frauenfußball im Fokus des Festivals. Die besten Filme werden mit den beiden Preisen „Goldene 11“ für den besten Dokumentar- oder Spielfilm und „11mm shortkicks“ für den besten Kurzfilm geehrt.

Austragungsort des Filmfestivals ist das Kino Babylon in Mitte.

www.stadtmorgen.de